Was taugt der Schulbus? Kamm fordert Gutachten

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Bürgermeister Thomas Kamm informierte am Montag den Gemeinderat über den erneuten Zwischenfall mit dem Siegsdorfer Schulbus.
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Siegsdorf - Nachdem es an diesem Montag zum zweiten Mal zu einem Zwischenfall mit einem Siegsdorfer Schulbus kam, fordert Bürgermeister Thomas Kamm jetzt ein unabhängiges Gutachten.

Am Montagvormittag kam es erneut zu einem Zwischenfall mit dem Siegsdorfer Schulbus: Zum zweiten Mal innerhalb von knapp zwei Monaten musste der Bus gelöscht werden, weil die Bremsen heiß gelaufen waren. Ein Kind berichtete sogar von Flammen, die an der Außenseite des Busses zu sehen waren. Am Abend informierte Bürgermeister Thomas Kamm den Gemeinderat über den Vorfall: "Ein Schulbus ist wiederum zum Stehen gekommen. Ob es geraucht oder gebrannt hat; ich weiß es nicht", so der Bürgermeister.

Bilder vom ersten Zwischenfall

Rauchentwicklung an Schulbus

Nach ersten Untersuchungen des Mechanikers habe eine festgefahrene Bremse den Zwischenfall verursacht. "Das ist sehr bedauerlich, weil seit einem Monat alles gut gelaufen ist und alles funktioniert hat." Der Schulbus besitze zwar alle notwendigen Sicherheitsplaketten, doch "ich habe die Befürchtung, dass das Material, das der Busunternehmer fährt, nicht betriebsresistent ist", erklärte Kamm.

Daher will er nun einen unabhängigen Gutachter zurate ziehen. "Dieser soll sich den Zustand der Busse genau ansehen; denn anscheinend ist es nicht aussagekräftig, wenn man solche Plaketten besitzt." Das müsse auch im eigenen Interesse des Unternehmers liegen. Sollte der sich allerdings querstellen, müsse man sich etwas anderes überlegen.

Quelle: chiemgau24.de

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