Das Nachglühen des Urknalls

Rosenheim - Der neue Satellit "Planck" geht auf Spurensuche nach dem Ursprung der Mikrowellenstrahlung in unserem Weltall. Dr. Thorsten Enßlin wird am 16. Juni darüber berichten.

Unser Universum wird von Mikrowellenstrahlung durchflutet. Viele Forscher erklären sie als ein „Nachglühen des Urknalls“. Dennoch geben die kosmischen Strahlen, die aus allen Richtungen kommen, weiterhin Rätsel auf. Warum kommt diese Strahlung fast perfekt gleichförmig aus allen Richtungen? Woher kommen die winzigen Temperaturunterschiede in der Strahlung? Und was verraten diese uns über Aufbau, Zusammensetzung, Geschichte und Zukunft des Universums?

Diesen Fragestellungen geht Dr. Torsten Enßlin vom Max-Planck-Institut für Astrophysik in Garching nach: Am Donnerstag, 16. Juni 2011, wird er berichten, zu welchen Erkenntnissen die Forscher dank des neuen Satelliten „Planck“ derzeit gelangen: „Planck“ ist seit zwei Jahren im Weltall unterwegs, mit dem Auftrag, die Hintergrundstrahlung mit hoher Auflösung zu messen. Der Vortrag „Das Nachglühen des Urknalls“ zeigt auf, dass die These vom „Urknall“ keine wilde Theorie ist, sondern mit Experimenten und Messdaten überprüft werden kann.

Pressemitteilung Hochschule für angewandte Wissenschaften Fachhochschule Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © ESA/ LFI & HFI Konsortium.

Zurück zur Übersicht: Bayern

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser