Dem Neubau steht nichts mehr im Weg

Westerndorf-St. Peter - 1081 Personen beträgt der aktuelle Mitgliederstand des SV Westerndorf St. Peter (SVW). Das berichtete Vorstand Rüdiger Mauler bei der Jahreshauptversammlung.

Die Altersstruktur sei konstant geblieben, der Anteil von Kindern und Jugendlichen liege weiterhin bei rund 50 Prozent. „Der Jugend muss deshalb auch eine Zukunft geboten werden“, betonte Mauler.

Hauptthema war der Neubau der Sportanlagen. Mauler und sein Stellvertreter Josef Liebl berichteten über den Planungsstand, die geplanten Bauabschnitte und die Finanzierung. Untermalt wurden die Berichte durch eine von Liebl gestaltete Präsentation. "Es war ein turbulentes Jahr", blickte Mauler noch einmal auf die vergangenen zwölf Monate zurück, in denen die Stimmungspalette von "himmelhochjauchzend" bis "zu Tode betrübt" gereicht habe. Der Vorstand dankte den Familien Bichler, Soyer und Lechner, die den Erbpachtvertrag über 60 Jahre unterschrieben hatten. Außerdem richtete er seinen Dank an die Fraktionsvorsitzenden im Stadtrat für die Unterstützung und ganz ausdrücklich auch an das Schul- und Sportamt.

Die Versammlung gab zu allen Punkten mit großer Mehrheit ihre Zustimmung. Dem Neubau steht also nichts mehr im Wege. Jetzt können Teams gebildet werden, die sich in den verschiedenen Bereichen engagieren.

Handwerker für Bau gesucht

Für das Bauvorhaben werden Handwerker und Helfer aus allen Bereichen - Maurer, Zimmerer, Installateure und Maler - sowie Baufachleute zur Baubegleitung gesucht. Ebenso wichtig seien aber auch diejenigen, die sich um Geld- und Sachspenden bei Sponsoren bemühen sowie weitere Freiwillige. Listen wurden in Umlauf gegeben, in die sich Personen, die mithelfen möchten, eintrugen. "Nur gemeinsam können wir es schaffen, der Jugend im Rosenheimer Norden eine sportliche Perspektive und eine sinnvolle Zukunft zu geben. Lasst uns beweisen, dass wir ein schlagkräftiges Team sind und Ehrenamt und Solidarität auch mit Leben erfüllt werden können", so Mauler.

Er stellte der Versammlung die neue Leiterin der Schwimmabteilung, Michaela Rechenauer, vor. Sie hat das Amt im Juli von Jonas Droste übernommen. Auch der Bereich Damengymnastik finde großen Anklang. "Dringend benötigt wird eine Geschäftsstelle, die im neuen Vereinsheim installiert wird. Außerdem wäre es sehr wichtig, einen Jugendleiter für den Gesamtverein und auch eine Frauenvertreterin im Vorstand zu haben", so Mauler.

Klaus Jordan, Jugendleiter der Fußballabteilung, gab einen Überblick über den Nachwuchs. Derzeit seien alle Altersbereiche abgedeckt. "Auch eine A-Jugend nimmt wieder am Spielbetrieb teil und schlägt sich, wie auch alle anderen Jugendmannschaften, sehr gut", so Jordan.

Hannelore Baranek betonte im Bericht der Abteilung Damengymnastik und Kinderturnen, dass der SVW als erster Rosenheimer Verein Gymnastik mit dem Trainingsgerät "Flexi-Bar" anbiete. "Sowohl an Übungsleitern als auch an Teilnehmern herrscht reger Zulauf", freute sich Baranek.

Schwimmabteilungsleiterin Rechenauer berichtete, sie habe 85 Kinder in fünf Kursen untergebracht, die von drei Schwimmtrainern betreut würden.

Kein leichtes Amt hat derzeit Fußballabteilungsleiter Matthias Rahm. Nach Ablauf der vergangenen Spielzeit mussten beide Mannschaften den Abstieg in die Kreis- beziehungsweise C-Klasse hinnehmen. "Positiv ist, dass wir weiter zwei Mannschaften im Spielbetrieb haben", so Rahm. Auf einem guten Weg sieht er den Jugendbereich. "In der ersten und in der zweiten Mannschaft sind drei Spieler, die aus der eigenen Jugend hervorgegangen sind. Das muss auch in Zukunft so sein. Dann haben wir Hoffnung auf bessere Zeiten", meinte Rahm, der sich vom neuen Trainer Stefan Mayr viel verspricht.

Für die Basketballabteilung berichteten Richard Ziemba und Martin Dinzinger. Ziemba gab einen Überblick zum Jugendbereich, wo mit der U 12, U 16 und U 18 drei Mannschaften im Spielbetrieb stehen. Die U 12 stehe aktuell auf Platz eins, die U16, die letzte Saison als U 14 Meister wurde, strebt einen Mittelplatz an. Dinzinger berichtete über die Herrenmannschaft, die in der vorigen Saison Erste ihrer Spielgruppe wurde, dann aber das Überkreuzspiel gegen den TuS Prien verlor.

Unter dem Tagesordnungspunkt "Wünsche und Anregungen" verwies Zweiter Vorstand Liebl auf den Skiausflug, der Mitte Januar 2011 stattfindet. Pit Fürleger stellte außerdem die Sportart "Traditionelles Bogenschießen" vor. Er möchte damit einen neue Vereinsabteilung gründen.

re/Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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