Neue Mitglieder für das THW

Rosenheim - Alle Anstrengungen will das Rosenheimer Technische Hilfswerk (THW) unternehmen, um einem drohenden Nachwuchsproblem zu begegnen.

Grund für die Sorgen ist in erster Linie die Aufhebung der allgemeinen Wehrpflicht. Vor dieser für das THW einschneidenden Entscheidung, so der Vorsitzende der Helfervereinigung, Stefan Veit, und auch der Jugendbeauftragte Bernhard Hauser, habe sich der Nachwuchs mehr oder weniger von selbst eingestellt, weil viele das THW als Ersatzdienst bevorzugt hätten.

Die Helfervereinigung übernimmt, ähnlich wie bei der Feuerwehr der Feuerwehrverband, neben dem technischen Dienst die Vereinsarbeit, kümmert sich um den Zusammenhalt der Truppe und engagiert sich in der Vereinsarbeit.

Vorstand Stefan Veit ging in seinem Bericht auf die Aktivitäten des Vereins ein, der von diversen Sitzungen und Festen auch einen Staplercub ausgerichtet hatte und damit zur Ausbildung der Mitglieder beigetragen hatte. Nicht ohne Stolz berichtete Veit, dass die Jugendordnung, die ihren Ursprung in Rosenheim habe bei der jüngsten Landesversammlung als Satzung übernommen wurde.

Veit äußerte sich auch zu kommenden Aufgaben. So soll als erstes die Feier der zehnjährigen Patenschaft mit dem Malteser-Hilfsdienst (MHD) nachgeholt werden, die im vergangenen Jahr aus Termingründen ausgefallen war. Des Weiteren wolle der Verein zusätzlich zur eigenen Homepage die Kommunikation mit den Mitgliedern untereinander verbessern und damit das Miteinander verstärken.

2012 wird das THW 60 Jahre alt. Dazu kündigte Veit ein ausgedehntes Inndammfest an. Auf die künftige Vereinsarbeit eingehend, kündigte der Vorsitzende an, altgediente Mitglieder besser in den Verein einzubinden. Künftig sollen Ehrungen gefeiert und für besondere Verdienste Ehrenmitgliedschaften und Auszeichnungen verliehen werden.

Einen Überblick über die wichtigsten Daten seiner Kassenführung gab Schatzmeister Siegfried Schlosser. Die Aufgaben die das THW zu leisten habe, werden demnach zu einem großen Teil mit den Einnahmen verschiedener Hilfeleistungen bestritten. So seien seit Jahren der Aufbau der Herbstfesttore und unter anderen ebenso der Aufbau des Christkindlmarktes eine der wichtigsten Einnahmequellen.

Jugendwart Bernhard Hauser skizzierte seine Vorstellungen von Jugendarbeit. So sei es wichtig, den Nachwuchs bereits vom Kindesalter an spielerisch und frühzeitig für das THW zu interessieren. An Aktivitäten mangele es nicht, es seien neben Zeltlagern weitere für die Kinder interessante Aktionen wie der "Girlsday" abgehalten worden.

Abschließend ermunterte der Ortsbeauftragte des THW, Harry Feckl, die Versammlungsteilnehmer, sich weiter in der Mitgliederwerbung zu engagieren.

jre/Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: rosenheim24.de

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