Ab dem neuen Schuljahr: Mittelschule löst die Hauptschule ab

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Verteidigt die Einführung der Mittelschule: Kultusminister Ludwig Spaenle.

München - Zu Beginn des neuen Schuljahres wird es in Bayern fast keine Hauptschulen mehr geben - nur noch sogenannte Mittelschulen.

Rund 95 Prozent der Hauptschulen werden sich dann entsprechend umgewandelt haben, wie Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) am Dienstag bei einer Pressekonferenz in einer Münchner Mittelschule berichtete. Er verteidigte die Reform, die zu Beginn des laufenden Schuljahrs gestartet war, als pädagogisch erfolgreich und schulorganisatorisch sinnvoll. Damit sei es gelungen, das Sterben der Hauptschulen auf dem Land nahezu zum Stehen zu bringen, betonte er.

Hintergrund ist, dass sich kleine Hauptschulstandorte nun zu sogenannten Mittelschulverbünden zusammenschließen können - um damit die Schließung einzelner Hauptschulen abzuwenden. Die bisherige Mindestzahl von 15 Schülern pro Klasse wird dann aufgehoben. Das Kultusministerium sieht in der Mittelschule zudem eine qualitative Weiterentwicklung der Hauptschule: Die Schüler sollen dort differenzierter gefördert werden und von einer engeren Kooperation der Mittelschulen mit Berufsschulen und Unternehmen profitieren.

dpa

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