Neuer Professor an der Hochschule Rosenheim

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Rosenheim - Seit Dienstag zählt die Hochschule Rosenheim einen Professor mehr. Klaus Lang erhält aufgrund seiner erstklassigen Forschungsarbeiten den Titel eines Honorarprofessors.

Im Rahmen der jährlichen Vorstellung der Forschungsbereiche der Lindner-Gruppe ernannte Professor Heinrich Köster den gebürtigen Nieder­bayern offiziell zum Honorarprofessor an der Hochschule Rosenheim. „Ich freue mich, dass wir einen Spezialisten für Material­prü­fung gewinnen konnten, der nicht nur über ein breit gefächertes Praxis-­ und Anwendungswissen verfügt, sondern auch über langjährige Erfah­run­gen in der Zusammen­arbeit mit nationalen und internationalen Insti­tuten“ begründete der Präsident der Rosenheimer Hochschule die Wahl.

Klaus Lang hat selbst in Rosenheim studiert. Der gelernte Bau- und Möbelschreiner stieg nach seinem Studium der Holztechnik 1990 als CAD-Konstruktionsleiter bei Lindner ein und übernahm nach fünf Jahren als Leiter den Bereich Forschung und Entwicklung mit den Fach­ab­teilungen Bauphysik, Schallschutz, Brandschutz, Statik, Konstruktion und Anwendungstechnik für nationale und inter­natio­nale Geschäftsfelder.

In der Abteilung arbeiten derzeit ca. 155 Mitarbeiter. Seit Januar 2011 ist der 47-Jährige auch Geschäfts­füh­rer der Gesellschaft für Innovative Bautechnologie mbH (GIB). „Schwerpunkt meiner Entwicklungstätigkeit der vergangenen Jahre war die Untersuchung des Brandverhaltens von Holz bzw. Holzwerkstoffen in Verbindung mit den unterschiedlichsten Materialkompositionen“ erklärt der frischgebackene Rosenheimer Professor sein Spezialgebiet. „Außerdem halte ich sehr engen Kontakt zu Instituten in vielen Ländern Europas, mit denen wir kontinuierlich Materialprüfungen in Bezug auf Brand, Schall, Statik und Schlagregendichtigkeit durchführen.“

Mit der Hochschule Rosenheim blieb Lang auch nach seinem Abschluss ste­tig in Kontakt: Seit mehreren Jahren betreut er Diplomarbeiten, ist als Lehr­beauftragter tätig und war an gemeinsam durchgeführten For­schungs- und Entwicklungs­projekten beteiligt.

Es ist geplant, die bereits in einzelnen Feldern bestehende Zusammen­ar­beit zu intensivieren und auszubauen, um so die wissenschaftliche Kom­pe­­tenz der Hochschule Rosenheim in den für die Lindner Group rele­­vanten Bereichen zu nutzen. Im Rahmen einer strate­gischen Part­ner­schaft wollen das Familienunternehmen und die ober­bayerische Hoch­schu­le gemeinsame Forschungs- und Ent­wick­lungs­vor­ha­ben durch­führen, den wissenschaftlichen Nachwuchs för­dern und einen ge­gen­seitigen Informationsaustausch implementieren.

Pressemitteilung Fachhochschule Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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