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Schleierfahnder stoppen Passat ohne Zulassung bei Neukirchen

Wiederholungstäter - Bulgare zeigt sich unbelehrbar!

Teisendorf/Neukirchen - Durch einen dreisten Trick kam am Sonntagvormittag ein Bulgare wieder in den Besitz seines Ende Februar von der Verkehrspolizeiinspektion Traunstein zwangsweise abgestellten VW Passat.

Für das seit Mitte 2017 nicht mehr für den internationalen Straßenverkehr zugelassene Fahrzeug hätte er neue Exportkennzeichen benötigt. Um sich die anfallenden Kosten zu sparen, inszenierte der Südosteuropäer eine Abholaktion mit einem geeigneten Anhänger, um dann das Fahrzeug nur wenige Kilometer später an der Autobahn wieder auf die eigenen Räder zu stellen. Versehen mit "selbstgebastelten" Kennzeichen geriet er nur kurze Zeit danach ins Blickfeld einer Steifenbesatzung der Polizeiinspektion Fahndung Traunstein. Das Ergebnis: Erneute Unterbindung der Weiterfahrt und Einleitung eines Ermittlungsverfahrens wegen Urkundenfälschung und Fahrens ohne Zulassung, beziehungsweise Versicherung.

Gegen 10.30 Uhr war den Schleierfahndern der betagte VW mit seinen undefinierbaren Kennzeichen auf der BAB 8, kurz vor der Anschlussstelle Neukirchen in Fahrtrichtung Salzburg, aufgefallen. Der Fahrer - ein alleinreisender 43-jähriger Bulgare - händigte den Kontrollbeamten für das Auto eine Art schwedische Zulassung aus. Da die an der Front- und Heckpartie angebrachten „Schilder“ - hergestellt aus Plastik mit aufgeklebten Lettern - ganz offensichtlich aus einer „Bastelwerkstatt“ stammten, zeigten sich die Fahnder skeptisch.

Die anschließenden Recherchen und Telefonate sollten dann die Zweifel bestätigen. So ergab eine Fahndungsabfrage, dass für die vormals in Schweden registrierte Limousine seit Mai 2017 keine gültige Zulassung bestand.

Es stellte sich zudem heraus, dass das Fahrzeug mit seinem Fahrer bereits wenige Tage zuvor in der Grenzkontrolle der Bundespolizei hängen geblieben war. Auch hier wurden Unstimmigkeiten bei der Zulassung festgestellt, weshalb die hinzugezogene Autobahnpolizei das Fahrzeug an Ort und Stelle „zwangsparkte“. Die damals mitgeführten Originalkennzeichen und -dokumente wurden eingezogen.

Um jetzt wieder an das Fahrzeug zu kommen, hatte er sich einen Anhänger organisiert, um den an der Grenze abgestellten VW aufladen zu können. Dass er nur kurz danach wieder hinter dem Steuer saß, wird ihm im Falle einer Verurteilung wegen der zahlreichen Verkehrsdelikte möglicherweise teuer zu stehen kommen. Trotz Hinzuziehung eines Dolmetschers zeigte sich der Ertappte uneinsichtig. Um eine mögliche Weiterfahrt zu verhindern, behielten die Schleierfahnder vorsorglich die Fahrzeugschlüssel ein.

Pressemeldung der Polizeiinspektion Fahndung Traunstein

Quelle: BGland24.de

Rubriklistenbild: © Picture Alliance / dpa (Symbolbild)

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