Polizei stoppt Autofahrer in Neuperlach

70 km/h zu schnell: Raser hat bizarre Begründung

Neuperlach - Am Sonntagvormittag stoppte die Polizei einen Raser, der mehr als doppelt so schnell als erlaubt unterwegs war. Dieser behauptete, er wolle lediglich das ausgeliehene Auto möglichst schnell zurückbringen:

Durch Beamte der Verkehrsüberwachung der Verkehrspolizeiinspektion München wurde am Sonntag, 26. Februar, um 11.44 Uhr, ein Auto auf der Ständlerstraße gestoppt. Aufgrund seiner hohen Geschwindigkeit war den Beamten das Fahrzeug aufgefallen.

Durch das in ihrem Fahrzeug eingebaute Videosystem, konnten sie die Geschwindigkeitsüberschreitung dokumentieren. Laut der Messung war der 39-jährige Fahrzeuglenker mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 123 km/h auf einer Länge von über 700 Metern unterwegs. Er erreichte dabei eine Spitzengeschwindigkeit von 134 km/h. Auf seiner Fahrtstrecke passierte er acht Mal das Vorschriftszeichen, dass eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h zeigt.

Bei der anschließenden Verkehrskontrolle stellten die Polizeibeamten fest, dass der 39-Jährige ein gebrochenes linkes Bein hatte. Aus diesem Grund hatte er sich von einem Bekannten ein Fahrzeug mit Automatikgetriebe ausgeliehen. 

Als Grund für die Geschwindigkeitsübertretung gab er an, dass sein Bekannter sein Fahrzeug umgehend zurück bräuchte und er deshalb so schnell gefahren sei. Ihn erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 560 Euro, zwei Punkte sowie ein Monat Fahrverbot.

Hinweis der Münchner Polizei

Die Münchner Polizei weist in diesem Zusammenhang noch einmal daraufhin, dass die Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit eine der häufigsten Ursachen bei Unfällen mit Getöteten und Schwerverletzten darstellt.

Pressemeldung Polizeipräsidium München

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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