Noichl zur Entscheidung des Stadtrates

Rosenheim - Unaufgeregt und nüchtern sieht SPD-Stadträtin und Landtagsabgeordnete Maria Noichl die Ausübung des Vorkaufsrechts durch die Stadt Rosenheim.

„Es sollte Herrn Prof. Dr. Kathrein zu denken geben, dass der Stadtrat in nichtöffentlicher Sitzung einstimmig zu der Meinung kam, dass die angestammten Rechte der heimischen Bevölkerung und der Badegäste nur so zu sichern waren.“

Es dürfe nicht wie in anderen Kommunen passieren, dass kurz nach Öffnung eines Hotels „neue, gewichtige Gründe“ auftauchen, um die einheimischen Badegäste auszusperren oder abzukassieren. So ärgeren sich die Kommunen am Wörthsee nahe München heute tagtäglich, ein früheres Vorkaufsrecht nicht ausgeübt zu haben. Nun befindet sich der überwiegende Teil des Ufers in privater Hand.

„Bevor Herr Prof. Dr. Kathrein jetzt wütend wird, sollte er Kontakt mit den Stadträtinnen und Stadträten aufnehmen, die ihn bei Sitzungen nur selten zu Gesicht bekommen, und mit ihnen über das einstimmige Votum sprechen“, so Maria Noichl

„Mit einem angedrohten Investitionsstopp für Rosenheim trifft Herr Prof. Dr. Kathrein die Falschen, nämlich unbeteiligte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.“

PM MdL Maria Noichl

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © www.maria-noichl.de

Zurück zur Übersicht: Bayern

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser