Polizei sucht in Nußdorf nach Zeugen

Hund reißt Reh und lässt es schwer verletzt liegen

Nußdorf am Inn - Am Dienstagmittag, vermutlich gegen 13 Uhr, machte eine Nußdorferin einen grausigen Fund nahe eines Waldgebietes in der Seilenau. Im Schnee liegend fand sie ein schwer verletztes Reh vor, welches zuvor von einem Hund gerissen worden war.

Bedauerlicherweise wurde das Tier von dem Hund nicht erlöst, sondern war noch am Leben. Ein hinzugezogener Jäger musste das Reh erschießen, da jede Hilfe zu spät gekommen wäre. Die hinzugerufene Polizei Brannenburg fand lediglich die Auffindeörtlichkeit vor. Der Schnee war dort von Blut getränkt und mehrere Teile des Fells lagen herum. Der Jagdberechtigte rechnet diese „Tat“ einem größeren Hund an, welcher das Reh massiv gerissen hatte.

Da es bei der Auffindeörtlichkeit um ein Gebiet handelt, welches gerne von Spaziergängern besucht wird, hat die Polizei die Hoffnung, dass der Vorgang beobachtet wurde. Daher bittet die Polizei Brannenburg Zeugen, welche sachdienliche Hinweise geben können, sich unter 08034/9068-0 zu melden.

Weiter wird an die Hundehalter appelliert, dass die Hunde an nahegelegenen Waldstücken an die Leine genommen werden müssen um solch Situationen zu vermeiden. Die Hundehalter, welche dagegen verstoßen, können im Falle einer Hetze eines Wildes rechtlich zur Verantwortung herangezogen werden.

Pressemeldung Polizeiinspektion Brannenburg

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Zurück zur Übersicht: Bayern

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser