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Modeschöpferin Laura Biagiotti gestorben

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Zeuge beobachtet Unbekannten

Öl-Anschlag: Wer ist der Mann im schwarzen Auto?

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Bei mehreren Ölfleck-Attacken starben in den vergangenen Jahren Menschen auf Bayerns Straßen.

Kempten - Attacken auf Motorrad- und Auto-Fahrer durch große Ölflecken auf der Straße halten die Polizei in Bayern seit Jahren in Atem. Jetzt gibt es angeblich einen Zeugen, der den Täter gesehen hat.

Wer ist er? Und wo versteckt er sich? Seit gut zwei Jahren läuft die Jagd nach dem Ölfleck-Mörder in Bayern auf Hochtouren - bisher ohne Erfolg. Mindestens achtmal warf der Unbekannte Flaschen mit Öl auf Straßen und verschwand dann spurlos. Nun aber könnte es endlich eine heiße Spur zu dem feigen Täter geben: Ein Zeuge hat beobachtet, wie vor ihm aus einem Fahrzeug Flaschen auf die Fahrbahn geschleudert wurden - aus einem schwarzen Mitsubishi.

„Wir nehmen diesen Hinweis natürlich sehr ernst“, erklärt Pressesprecher Christian Owsinski  von der Polizei in Kempten gegenüber der tz. „Der Zeuge meldete sich bei uns, hat die Beobachtung aber schon im Jahre 2009 gemacht. Dennoch erhoffen wir uns dadurch nun weitere Zeugenaussagen.“ In der Nähe von Höchstädt an der Donau geschah diese Tat - also genau in dem Gebiet, in dem der Täter immer wieder seine mit Motoröl gefüllten Wein- und Sektflaschen verstreut. „Es handelte sich bei dem Fahrzeug um einen dunklen Mitsubishi“, so Owsinski. Vom Täter selbst konnte der Zeuge aber nichts erkennen.

Der Unbekannte ist immer noch aktiv

Schade, denn ein Hinweis auf eine Person wäre in diesem Fall Gold wert. Der Grund: Es gibt DNA-Spuren des Unbekannten, die an den Flaschen sichergestellt werden konnten. Gäbe es also einen Verdächtigen, könnte schnell geklärt werden, ob er auch wirklich der Schuldige ist. Der Unbekannte ist jedenfalls noch immer aktiv: Erst im April wurden beispielsweise mit Absicht gelegte Ölpfützen auf der Staatsstraße bei Dießen am Ammersee entdeckt.

Es war am 20. April 2011, als die Anschlagserie einen traurigen Höhepunkt nahm: Der 37-jährige Josef D. war an diesem Tag im Allgäu mit seinem Motorrad unterwegs. In einer Kurve bei Markt Rettenbach passiert es: Josef D. gerät direkt in eine der heimtückischen Öllachen, er gerät ins Schleudern - und rutscht mit seiner Maschine in ein entgegenkommendes Auto. Der zweifache Vater stirbt wenig später an seinen schweren Verletzungen.

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