Papst bringt Dieb zur Einsicht

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Papst Benedikt XVI. bei seinem Deutschland-Besuch im September 2011

München - Papst Benedikt hat jetzt einen Dieb zur Umkehr bewegt. Der Langfinger legte in einem Münchner Beichtstuhl erst Zeugnis und dann seine Beute ab.

Anfang September diesen Jahres bemerkte ein 19-jähriger Großhandelslehrling aus München, dass er seine EC-Karte nicht mehr hatte. Ob er sie verloren hat oder ob sie gestohlen wurde, konnte er nicht sagen. Beim Prüfen seiner Kontoauszüge stellte er aber fest, dass mit seiner Karte an einem Geldautomaten 115 Euro abgehoben worden waren.

Zwei Wochen nach der betrügerischen Geldabhebung, am Samstag, 24.09.2011, gegen 12.30 Uhr, suchte der bislang unbekannte Täter, offenkundig noch unter dem Eindruck des kürzlich stattgefundenen Papstbesuches, sein Seelenheil durch das Sakrament der Beichte wiederzuerlangen. Dies gelang ihm offenbar, weil ihm der 53-jährige Stadtpfarrer einer Haidhauser Kirchengemeinde, beeindruckt von diesem hohen Maß an Reue, diese Sünde vergab.

Der Reuige hinterließ die EC-Karte und die Tatbeute (115 Euro Bargeld) im Beichtstuhl, wo sie der Pfarrer fand und bei der Polizei abgab.

Inwieweit der reuige Sünder ungestraft davonkommen wird, werden die Ermittlungen zeigen.

Pressebericht Polizei München

Papst Benedikt XVI. in Deutschland: Die besten Bilder

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Quelle: rosenheim24.de

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