Pech für Dealer: Polizei schlägt zehn Mal zu 

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Schweinfurt/Schwandorf - Gleich an mehreren Orten in Bayern haben Polizisten mutmaßlichen Drogenhändlern das Geschäft verdorben.

Jeweils vier Festnahmen meldeten die Polizeipräsidien am Freitag aus Schweinfurt und Schwandorf. Im oberfränkischen Schirnding gingen den Beamten zwei Schmuggler ins Netz.

In Schweinfurt schlug die Polizei bereits am Donnerstagabend zu, nachdem sie einen 21-Jährigen beim Verkauf von Amphetaminen an zwei 24 und 25 Jahre alte Frauen beobachteten. Diese fungierten wohl als Zwischenhändlerinnen. Alle drei wurden festgenommen, ebenso wie ein 33 Jahre alter mutmaßlicher Hintermann. Bei den Verdächtigen und bei Wohnungsdurchsuchungen wurden größere Mengen Rauschgift und zwei Waffen gefunden. Gegen alle vier werde ermittelt, allerdings wurden sie wieder auf freien Fuß gesetzt.

Nahe Schirnding (Landkreis Wunsiedel) gingen den Fahndern zwei 22 und 23 Jahre alte Männer ins Netz. Im Wagen, der gerade aus Tschechien Eingereisten entdeckten die Beamten eine versteckte Tüte mit Metamphetamin und ein Messer. Die mutmaßlichen Drogenschmuggler wurden festgenommen und landeten am Freitag in Haft.

In Schwandorf nahmen Polizisten auf dem Parkplatz eines Supermarktes am Donnerstag nach längeren Ermittlungen im Drogenmilieu vier Verdächtige fest. Bei einem 40-Jährigen - vermutlich der Drahtzieher - fanden sie “eine nicht unerhebliche Menge Crystal Speed“ für den Verkauf. Der mutmaßliche Kunde sowie zwei weitere Beteiligte wurden wieder auf freien Fuß gesetzt. Gegen den 40-Jährigen erging Haftbefehl.

dpa

Rubriklistenbild: © dapd

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