"Stimmungsmache"

Spiegel wehrt sich gegen Kritik von Ramsauer

Landkreis/Hamburg - Nächste Runde im Zwist zwischen Ex-Verkehrsminister Peter Ramsauer und dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". Es geht um den Vorwurf der "Stimmungsmache".

Der Spiegel wehrt sich gegen den Vorwurf des Ex-Verkehrsministers Peter Ramsauer (CSU), Stimmungsmache zu betreiben. Das hatte der Traunwalchener in der vergangenen Woche auf seiner Facebook-Seite gepostet, nachdem der Spiegel wiederholt wegen seinen Nebeneinkünften angefragt hatte.

Der verantwortliche Redakteur Sven Becker wehrte sich nun in einem Bayernwelle-Interview gegen diesen Vorwurf. Er findet es absurd, dass Nachfragen als Stimmungsmache bezeichnet wird. Schließlich könne sich am Ende jeder selbst davon ein Bild machen und entscheiden, was er von der Sache hält, so Becker.

Als Präsident der deutsch-arabischen Handelsgesellschaft Ghorfa soll Ramsauer jährlich angeblich etwa 84.000 Euro verdienen. Der Spiegel geht offenbar davon aus, dass der Politiker seinen Einfluss und seine Position zum eigenen Vorteil genutzt hat.

Quelle: Bayernwelle Südost

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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