Petition für "soziale Stadt"

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Die ehrenamtlich arbeitenden Vorstände des Fördervereins Miteinander e.V., Willi Schmid, Josef Michlbauer und Maria Francese, Emanuel von Wesendonk, Britta Schätzel und Brigitte Meyer zu Besuch bei der Sozialen Stadt Rosenheim.

Rosenheim - Um die geplanten Sparmaßnahmen der Bundesregierung im Bereich der „Sozialen Stadt“ zu stoppen, gibt es jetzt eine Petition.

Wie der Vorsitzende des gemeinsamen Elternbeirats der Volksschulen in Rosenheim Martin Löwe sagt, würde es dann viele integrative Angebote nicht mehr geben. Das gehe von Bildungskursen für Kinder mit Migrationshintergrund bis zu Programmen um junge Erwachsene in Arbeit zu bringen. Dies seien alles Angebote um diese benachteiligten Stadtteile aufzuwerten.

Die Petition kann noch bis Sonntag online unterschrieben werden unter: www.geb-rosenheim.de / aktuelles. Der Bundestag wird dann einen Tag später in seiner Sitzung über die Kürzungen beraten.

Quelle: Radio Charivari

„Dass es sich lohnt, hierher zur Sozialen Stadt nach Rosenheim zu kommen habe ich nach der Lektüre der Berichte und Dokumentationen gewusst, aber es hat sich auch bestätigt“, so Brigitte Meyer, Abgeordnete der FDP im Landtag und Vorsitzende des Ausschuss für Soziales, Familie und Arbeit nach ihrem Besuch bei der Sozialen Stadt Rosenheim.

Gemeinsam mit Emanuel von Wesendonk, dem Europaabgeordneten und Kreisvorsitzenden der FDP hatte Brigitte Meyer sich einen Nachmittag Zeit genommen, um mehr über die zahlreichen Projekte der Sozialen Stadt Rosenheim zur Integration von Kindern, Jugendlichen und Familien in den Stadtteilen zu erfahren. „Die soziale Stadtteilentwicklung in Rosenheim wird durch die Konzepte der Sozialen Stadt und der Sozialräumlichen Jugendhilfe gemeinsam gestaltet“, so Projektleiterin Britta Schätzel bei ihrem einleitenden Vortrag.

In Rosenheim wurden nachhaltige Strukturen zur Sicherung der Wirkung Sozialer Stadt aufgebaut: Bürgerhäuser, Freiwilligenagenturen und Stadtteilvereine, sowie Bündnisse ins Leben gerufen, wie das Bündnis für Familie, oder die Bürgerstiftung Rosenheim. Es werden für die Durchführung der vielen Projekte mit den BürgerInnen drei Programme gebündelt: Neben der Sozialen Stadt die Programme Kulturelle Bildung für Familien und Stärken vor Ort. Britta Schätzel unterstrich die Bedeutung der Sozialen Stadt für die Integrationsarbeit und gab zu bedenken: „Es ist sinnvoller, Soziale Stadt als Programm zu vertiefen, statt zu kürzen und womöglich kostenintensive neue Integrationsprogramme zu starten“.

Dieser Meinung war auch Brigitte Meyer: „Es wäre Unsinn, erfolgreich wirkende Strukturen nicht weiter zu unterstützen und für viel Geld neue Strukturen aufzubauen“. Safiye Ilhan, Mitarbeiterin der Sozialen Stadt bestätigte die integrative Wirkung Sozialer Stadt: „Viele Projekte, wie Nachhilfe für Zuwandererkinder haben direkt schnell zu guten Schulerfolgen geführt“.

Franz Langstein, Sozialräumliche Jugendhilfe West unterstrich die Bedeutung der Zusammenarbeit der Sozialräumlichen Jugendhilfe und der Sozialen Stadt: „Vor allem im Bildungsbereich profitieren unsere Familien von der Sozialen Stadt“. Maria Klausner, FDP Stadträtin und als Geschäftsführerin des Kinderschutzbund Rosenheim, verantwortlich für die Freiwilligenagentur Nord, betonte die Bedeutung der Sozialen Stadt für den Stadtrat und die Verwaltung: „Sowohl Stadtrat als auch Stadtverwaltung tun viel für die Soziale Stadt in Rosenheim“.

Nach einer interessanten Diskussion besuchten die ehrenamtlich arbeitenden Vorstände des Fördervereins Miteinander e.V., Willi Schmid, Rudolf Dodl, Josef Michlbauer und Maria Francese mit den Gästen zum Abschluss den Miniladen und das Haloweenfest der Kinder im Bürgerhaus Miteinander, das Anamari Ivic, Soziales Mangement der GRWS organisiert hatte. Brigitte Meyer: „Ein buntes Treiben hier, so stelle ich mir ein Bürgerhaus vor!“.

Pressemitteilung Soziale Stadt Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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