Polizeikontrolle bei Piding

Deutscher (36) erschleicht sich in Österreich Führerschein

München - Bereits im März dieses Jahres wurde gegen einen in Österreich wohnenden Deutschen ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Nun ist er bei einer Kontrolle aufgeflogen.

Bereits im März dieses Jahres wurde gegen einen in Österreich wohnenden Deutschen ein Ermittlungsverfahren eingeleitet, weil der von ihm verwendete Führerschein nicht gültig war. Bei einer erneuten Kontrolle am 28. August wurde das Dokument jetzt beschlagnahmt.

Wegen diverser Drogendelikte wurde dem 36-Jährigen bereits vor Jahren der Führerschein abgenommen. Nachdem der Arbeitslose Anfang 2016 nach Österreich zog, beantragte er dort einen neuen Führerschein. Dabei verheimlichte er aber den Fahrerlaubnisentzug in Deutschland. Der österreichische Führerschein war deshalb nie gültig.

Durch den grenzüberschreitenden Informationsaustausch der ermittelnden Behörden wurde der Deutsche durch die zuständige Führerscheinstelle bereits aufgefordert, das Dokument abzugeben. Dieser Aufforderung kam der Beschuldigte aber nicht nach. Erst bei einer am Dienstag durchgeführten Polizeikontrolle konnte ihm dieses schlussendlich abgenommen werden.

Beamte der Grenzpolizeiinspektion Piding kontrollierten in als Fahrzeugführer auf der Münchener Autobahn. Der zuständige Staatsanwalt ordnete sofort die Beschlagnahme des widerrechtlich erlangten Führerscheines an. Der Beschuldigte muss sich nun strafrechtlich wegen mehrerer Fahrten ohne die erforderliche Fahrerlaubnis verantworten. Neben einer empfindlichen Geldstrafe könnte ihm sogar eine Freiheitsstrafe drohen.

Pressemeldung der Grenzpolizeiinspektion Piding

Quelle: BGland24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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