Diensthund verletzt pöbelnden Mann

"Herkules" verteidigt Beamte am Münchner Hauptbahnhof

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München - Am Montagmittag befanden sich etwa 50 aggressive und zum Teil stark alkoholisierte Personen am Haupteingang des Hauptbahnhofes, im Bereich des sogenannten "Schwammerl". Als die Personen Platzverweisen keine Folge leisteten, mussten die Einsatzkräfte körperliche Gewalt, sowie einen Diensthund einsetzten. Dabei verletzte "Herkules" einen der "Störer" leicht.

Als Beamte der Polizeiinspektion 16, Hbf - mit Unterstützung einer Bundespolizeistreife - gegen 12.30 Uhr eine Kleingruppe von fünf bis sechs Osteuropäern des Platzes verwiesen, kamen diese der polizeilichen Maßnahme nicht nach. 

Als die aggressiven, uneinsichtigen und zudem auch stark alkoholisierten Personen mittels körperlicher Gewalt zurückgeschoben werden sollten, kam es zu Pöbeleien und Handgreiflichkeiten gegenüber den Beamten. Ein Diensthundeführer der Bundespolizei unterstützte den Einsatz und sicherte die Kollegen. Sein Vierbeiner, "Herkules vom Klammeck", griff nach den Handgreiflichkeiten gegen die Beamten in das Geschehen ein. 

An der kurzen Leine mit Beißkorb und nach Androhung des Diensthundes zeigte "Herkules" durch lautes Bellen seine Einsatzbereitschaft an und ging anschließend gegen die Personengruppe vor. Die meisten der Personen wichen - beeindruckt durch das Auftreten des Diensthundes - freiwillig zurück. Ein Mann drohte dabei mit seiner Gehhilfe gegen den Hund zu schlagen. Ihm stoß "Herkules" gegen den Oberkörper und drängte ihn erfolgreich von den Beamten weg. 

Mann stürzt zu Boden und zieht sich Platzwunde zu

Nachdem eine andere männliche Person, in bedrohlicher Weise nach vorne gebeugt, gegen den Diensthundeführer agierte, wurde auch diese von "Herkules" angesprungen, und der Beamte vor einem möglichen tätlichen Angriff geschützt. Der alkoholisierte Mann verlor das Gleichgewicht, taumelte zurück und stieß dabei gegen eine bereits im Gehen befindliche Frau aus der Großgruppe. Beide Personen stürzten zu Boden. Der Mann erlitt durch den Stoß und Kontakt mit dem Beißkorb eine Platzwunde an der Unterlippe. Eine angebotene medizinische Versorgung lehnte er ab.

Durch das energische Auftreten des Diensthundes gelang es, die Personen des Platzes zu verweisen. Der gesamte Vorfall war äußerst öffentlichkeitswirksam. Durch zahlreiche "Schaulustige" wurden Handyvideos bzw. Fotos von den polizeilichen Maßnahmen gefertigt.

Pressemeldung Bundespolizeiinspektion München

Quelle: rosenheim24.de

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