Polizistenmord: Erste Täterbeschreibung

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Trotz eines Großaufgebots an Einsatzkräften gibt es drei Tage nach dem Mord an einem Streifenpolizisten noch keine heiße Spur von den Verbrechern.

Augsburg - Die Täter sind noch immer auf der Flucht. Doch es gibt wichtige Hinweise: Die Kollegin des Toten konnte am Sonntag erstmals die Täter beschreiben. Zudem fanden Polizisten DNA-Spuren.

Der Augsburger Polizistenmörder und sein Komplize sind immer noch auf der Flucht. Eine Sonderkommission mit mehr als 40 Mitarbeitern suche weiterhin fieberhaft nach den Beiden, sagte ein Polizeisprecher am frühen Montagmorgen.

Polizistenmord in Augsburg

Polizistenmord in Augsburg

Ein Polizist und seine Kollegin hatten am Freitagmorgen zwei Motorradfahrer kontrollieren wollen, als einer von ihnen auf die Beamten das Feuer eröffnete. Der 41-jährige Polizist wurde dabei tödlich getroffen.

Am Samstag entdeckten Ermittler die mutmaßliche Tatwaffe. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Wichtig sind vor allem Hinweise auf Personen mit Schussverletzungen oder Wunden, die vom Sturz mit dem Motorrad stammen könnten.

Es sind bereits zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen. Außerdem hat die Kollegin, die entgegen ersten Meldungen nicht verletzt worden ist, aber einen schweren Schock erlitten hat, inzwischen eine erste, wenn auch vage Täterbeschreibung abgegeben.

Augsburg trauert um ermordeten Polizisten

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Beide Personen, bei denen es sich ihrer Aussage nach um junge Männer handelt, trugen Motorradhelme und dunkle Tücher im Gesicht. Der Beifahrer hatte ein helle Cargohose mit zwei aufgesetzten Taschen an. Außerdem trug er eine dunkel glänzende Jacke und schwarze Turnschuhe. Die Polizistin sah überdies eine schwarze Tasche bei einem der Männer.

dpa/mm

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