Gewalteinwirkung Dritter noch nicht ausgeschlossen

Toter Jogger aus dem Bayerischen Wald hat Stichverletzung am Hals!

  • schließen

Prackenbach/Niederbayern - Am Montag wurde ein toter Jogger im niederbayerischen Landkreis Regen gefunden. Die Obduktion bestätigte nun: Der Jogger hatte eine Stichverletzung am Hals. 

Der am Montag in Prackenbach im Landkreis Regen tot aufgefundene Jogger hat laut Auskunft der Staatsanwaltschaft Deggendorf eine Stichwunde gehabt. Nach Abschluss der Obduktion und aufgrund der weiteren bisherigen Ermittlungsergebnisse gehen die Staatsanwaltschaft Deggendorf und die Kriminalpolizei davon aus, dass der vermisste Jogger vermutlich Suizid begangen hat. Eine Gewalteinwirkung Dritter kann jedoch erst nach weiteren Ermittlungen zweifelsfrei ausgeschlossen werden. Die Ermittler prüfen weiterhin, ob es sich um einen Unglücksfall gehandelt haben kann.

Der Verstorbene wies eine tödliche Stichverletzung am Hals auf. Die Verletzung stammt von einem Messer, dieses konnte in der Nähe der Leiche sichergestellt werden. Das Messer wurde zwischenzeitlich dem Haushalt des Verstorbenen zugeordnet.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und der Kriminalpolizei dauern an, von der Staatsanwaltschaft wurde unter anderem ein toxikologisches Gutachten in Auftrag gegeben.

Von Spaziergänger tot im Wald gefunden

Am Sonntagabend (4. März) erstattete die Ehefrau eines 46-Jährigen Vermisstenanzeige, da der Mann vom Joggen im Bereich Prackenbach nicht nach Hause gekommen war. Eine umfangreiche Suchaktion der Polizei, Freiwilligen Feuerwehr, der Bergwacht, Rettungsdienstes und eines Polizeihubschraubers mit einer Wärmebildkamera und Suchhunde blieb zunächst erfolglos. Am Montagmorgen wurde der Vermisste von einem Spaziergänger leblos im Wald aufgefunden.

Berichterstattung bei Suizid 

Generell berichten wir nicht über Selbsttötungen, damit solche Fälle mögliche Nachahmer nicht ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur dann statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn Sie oder eine Ihnen bekannte Person unter einer existentiellen Lebenskrise oder Depressionen leidet, kontaktieren Sie bitte die Telefonseelsorge unter der Nummer: 0800-1110111. Hilfe bietet auch der Krisendienst Psychiatrie für München und Oberbayern unter 0180-6553000. Weitere Infos finden Sie auf der Webseite www.krisendienst-psychiatrie.de.

mh/Pressemitteilung Polizeipräsidium Niederbayern

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

Zurück zur Übersicht: Bayern

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser