Nach Bedrohung mit Waffe in Prien

Rabiates Pärchen wollte Spritzen von Apothekerin

Prien - Die Bedrohungssituation in einer Apotheke, bei der eine Apothekerin während des Notdienstes aus Besorgnis um ihre eigene Sicherheit zu einer Schreckschusswaffe gegriffen hatte, ist nun durch die Polizei aufgeklärt worden.

Der 25-Jährige, der die Apothekerin massiv bedrängt hatte, befindet sich mittlerweile wegen anderer Verfehlungen in Maßregelvollzug. Der Vorfall ereignete sich am Samstag, 17. Dezember, in einer Priener Apotheke, welche an diesem Tag Notdienst hatte. Wie berichtet, war die Situation in der Apotheke zunächst völlig unklar

Ein Pärchen hatte bei der Polizei vorgebracht durch die Apothekerin mittels Schreckschusswaffe bedroht und aus der Apotheke gewiesen worden zu sein. Wie die Ermittlungen der Priener Polizei nun ergaben, hatte das Handeln des Pärchens einen betäubungsmittelrechtlichen Hintergrund. Sie versuchten damals, an Spritzen zu gelangen, welche die Apotheke jedoch nicht vorrätig hatte. Demzufolge wurden die beiden von der alleine in den Geschäftsräumen anwesenden Apothekerin nicht eingelassen.

Wenig später verschafften sich beide dann doch Mithilfe einer unwissenden dritten Person Zutritt zur Apotheke, bedrängten die Apothekerin und forderten sie massiv und lauthals zur Herausgabe der Spritzen auf. Auch der mehrmaligen Aufforderung der Apothekerin, die Räumlichkeiten sofort zu verlassen, kamen die beiden nicht nach, wodurch sich die Apothekerin nicht mehr anders zu helfen wusste und schließlich die Schreckschusswaffe vorzeigte.

Pressemeldung Polizei Prien

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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