Schießerei am Priener Marktplatz im Februar 2014

Nach Heldentat: Ersin B. bezahlt teuer dafür

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Ersin Bengi (M.) ist einer der Priener Helden.

Prien - Er hat im Februar 2014 zusammen mit einem Oberarzt wohl das Leben einer Frau gerettet, der Preis dafür war aber hoch. Ersin Bengis Leben hat sich verändert - nicht zum Guten.

Er ist einer der beiden Priener Helden, die im Februar 2014 einer damals 30-Jährigen durch ihr Eingreifen wohl das Leben gerettet haben: Ersin Bengi und Oberarzt Andreas Bock gingen dazwischen, als die Frau von ihrem Ex-Freund mit einer Pistole bedroht wurde. Bevor Bock den Schützen entwaffnen konnte, traf eine Kugel Bengi in den Oberkörper und verletzte ihn schwer. Eine zweite Kugel streifte seine Oberlippe.

Alles zur Schießerei am Priener Marktplatz im Februar 2014

Seit nun über einem Jahr ist der 49-Jährige in ärztlicher und psychologischer Behandlung, wie die OVB-Heimatzeitungen berichten. Er ist von Tinnitus, eingeschränktem Sehvermögen, einer tauben Oberlippe, Schlafstörungen und Albträumen geplagt, so die OVB-Heimatzeitungen.

Sein Leben hat sich für immer verändert, auch weil er seinen Job verloren hat, wie die OVB-Heimatzeitungen berichten. In seinem früheren Beruf als Lkw-Fahrer kann er nicht mehr arbeiten.

Aus dem Archiv:

Schüsse auf Mann in Prien

Den ausführlichen Bericht zur tragischen und zugleich heldenhaften Geschichte von Ersin Bengi lesen Sie auf ovb-online.de und in Ihrer OVB-Heimatzeitung.

Quelle: rosenheim24.de

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