Geldsegen für die Stadt?

Die Rosenheimer Hoeneß-Ente der BILD

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OB Gabriele Bauer freut sich in dieser Fotomontage schon auf den Geldsegen für die Stadt! Doch daraus wird nichts! 
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Rosenheim - Millionen-Geldsegen für die Stadt: Profitiert Rosenheim von der Steuerschuld von Uli Hoeneß? Eine Meldung der BILD-Zeitung sorgte für Spekulationen...

Am Montag berichtete die Bild-Zeitung, dass "die zuständige Gemeinde Rosenheim" von der Gesamtsteuerschuld im Fall Hoeneß (mit Verzugszinsen und Strafzuschlag insgesamt 44 Millionen Euro!) sage und schreibe 15 Prozent Anteil erhalten würde. Das wären 6,6 Millionen Euro!

Da machte sich gleich schon Vorfreude bei einem unserer User breit, der uns auf den Artikel aufmerksam machte. Er träumte davon, einen Teil des Geldes in den Neubau eines Eisstadions zu investieren.

Wohnsitzgemeinde erhält den Anteil

Doch aus dieser Traumvorstellung wird nichts! Auf Nachfrage unserer Redaktion beim Finanzamt Rosenheim, stellte sich die Meldung als eine Zeitungsente heraus! So erklärte uns Quirin Meisinger, der stellvertretende Amtsleiter, dass die Wohnsitzgemeinde einen Einkommenssteueranteil aus der Steuerschuld erhalte.

Zwar konnte er mit Verweis auf das Steuergeheimnis nicht ins Detail gehen, jedoch wohnt Hoeneß bekanntlich in Bad Wiessee am Tegernsee - nicht in Rosenheim! Das Finanzamt Rosenheim war in dem Fall nur aufgrund der besonderen Zuständigkeit, u.a. der Spezialstelle für Betriebsprüfungen, involviert.

Auch der Sprecher von OB Gabriele Bauer, Christian Schwalm, geht auf Anfrage unserer Redaktion von einem Fehler im Artikel der BILD-Zeitung aus.

mg/ro24

Quelle: rosenheim24.de

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