Polizei trug Dienstkleidung

Rosenheim - Nach dem Prozess gegen einen Rentner wegen Widerstands gegen Polizeibeamte legt die Staatsanwaltschaft Wert darauf, dass die Polizisten uniformiert waren!

Wie gestern berichtet, ist ein 73-jähriger Rentner am Amtsgericht Rosenheim wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt zu einer Geldstrafe von knapp 2000 Euro verurteilt worden.

Im Juli 2011 war der ehemalige Bankkaufmann von zwei Polizisten kontrolliert worden, als er mit seinem Fahrrad nachts in Rosenheim unterwegs war. Die Staatsanwaltschaft legt Wert auf die Feststellung, dass die beiden Beamten zwar in einem Zivilfahrzeug unterwegs, aber uniformiert gewesen seien. Das heißt: Sie trugen Diensthemd und Diensthose.

Der Rentner erklärte vor Gericht, er habe die zwei Männer, die weder Mütze noch Uniformjacke trugen, im Dunkeln erst als Polizisten wahrgenommen, als sie ihm ihr Polizeiabzeichen am Ärmel zeigten. Die Beamten sagten als Zeugen aus, der Radfahrer sei äußerst aggressiv gewesen und habe einem Polizisten einen Faustschlag verpasst. Der Rentner klagte, er sei unverhältnismäßig grob und unwürdig behandelt worden. Ob er den Schuldspruch des Amtsgerichts akzeptiert, ist noch offen.

au/ls/Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: rosenheim24.de

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