Am Freitagabend in Ramersdorf

Schüsse in München: Polizei stoppt Drogenhändler

München - Große Aufregung herrschte am Freitagabend, 27. Dezember, im Münchener Stadtteil Ramersdorf. Dort wurden Schüsse gemeldet. Die Polizei machte in der Folge eine erstaunliche Entdeckung.

Gegen 21.45 Uhr tätigten mehrere besorgte Bürger den Polizeinotruf 110. Alle meldeten, dass in der Bad-Schachener-Straße ein Mann auf einem Balkon herumschießen würde.


Sofort wurden mehrere Polizeistreifen zum Einsatzort geschickt und das Wohngebäude umstellt. Wie die Polizei mitteilt, habe der Mann mehr als zehn Mal mit einer Waffe geschossen. 

München: Mann (22) feuert Schüsse von Balkon

Die Beamten stürmten das Wohnhaus, trafen einen 22-jährigen Münchener an und nahmen diesen schnell fest. Bei ihm wurde die zuvor verwendete Schreckschusswaffe, eine PTB-Waffe, aufgefunden und sichergestellt. Weil die Beamten in der Wohnung des 22-Jährigen Marihuana-Geruch feststellten, durchsuchten sie anschließend die Räumlichkeiten des Mannes. 


Bei der Durchsuchung wurde eine "nicht unerhebliche Menge Betäubungsmittel" und eine Aufzuchtanlage aufgefunden. Es soll sich um rund 250 Gramm Marihuana handeln. Das berichtet abendzeitung.de.

Daneben hatte der Mann weitere Schreckschusswaffen sowie einen Baseball- und Totschläger in seiner Wohnung. Zudem konnten bei ihm hohe Bargeldbeträge in verschiedenen Währungen aufgefunden und beschlagnahmt werden.

Der 22-Jährige wurde der Haftanstalt des Polizeipräsidiums München überstellt und dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl. Die Ermittlungen wegen Handel mit Betäubungsmitteln, illegalem Anbau von Betäubungsmitteln sowie den Verstößen nach dem Waffengesetz werden durch das Kriminalfachdezernat 8 geführt.

mz/Polizeipräsidium München

Quelle: rosenheim24.de

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