Schwerpunktkontrolle bei Raubling

Bundespolizei entdeckt wieder Flüchtling auf Güterzug

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Mithilfe der Wärmebildkamera können bei Nacht vom Hubschrauber aus frühzeitig Migranten auf den Güterzügen erkannt werden.
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Raubling - In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag hat die Bundespolizei wieder mit gezielten Kontrollen von Güterzügen begonnen. Dabei wurde ein Flüchtling auf einem Zug festgestellt.

Das bestätigte Bundespolizei-Sprecher Rainer Scharf am Donnerstagvormittag auf Anfrage von rosenheim24.de. Zum Alter und zur Herkunft der Person konnte der Sprecher noch keine weiteren Auskünfte erteilen. Der Einsatz wurde wieder am Haltepunkt in Raubling durchgeführt. Dies sei in enger Abstimmung mit der Bahn erfolgt. Die daraus resultierenden Unannehmlichkeiten für die Anwohner bedauerte Scharf, sagte aber auch, dass dieser Ort einfach am besten für die Kontrollen geeignet sei, auch im Hinblick auf die Sicherheit der eingesetzten Polizisten.

Zu welcher Zeit und wie lange die Kontrollen genau stattfanden, wollte Scharf "aus einsatztaktischen Gründen" nicht verraten. Fest steht jedoch, dass die Kontrollen wohl auch in den nächsten Nächten wieder stattfinden werden.

Erst am vergangenen Wochenende hatte die Bundespolizei über 20 Afrikaner auf einem Güterzug festgestellt, die auf diese lebensgefährliche Weise nach Deutschland "eingereist" waren. Im Juni war ein Afrikaner auf der Bahnstrecke Rosenheim - München auf Höhe Tattenhausen sogar von einem Güterzug überrollt worden. Dabei wurde der Mann tödlich verletzt.

mw

Quelle: rosenheim24.de

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