Nach Feuer in Raublinger Asylunterkunft

Kein Vorsatz, aber möglicherweise Fahrlässigkeit?

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Raubling - Bei dem verheerenden Brand in einer Asylunterkunft entstand ein Schaden von 200.000 Euro. Die genaue Ursache ist nach wie vor unklar - immerhin Vorsatz kann die Polizei aber nun ausschließen:

Unmittelbar nach Beendigung der Löscharbeiten hatten die Brandfahnder der Polizei vor rund einer Woche ihre Ermittlungen aufgenommen. Jetzt steht fest: V orsätzliche Brandstiftung kann als Ursache ausgeschlossen werden! Das Feuer sei "von innen heraus entstanden", hieß es seitens der Polizei gegenüber Radio Charivari. Allerdings prüfen die Beamten noch, ob möglicherweise eine fahrlässige Handlung eines Bewohners vorliegt. Auch ein technischer Defekt ist möglich. Deswegen waren auch mehrere elektrische Geräte sichergestellt worden.

Bei dem verheerenden Brand in der Asylunterkunft brannten vier Wohncontainer völlig aus, weitere wurden stark in Mitleidenschaft gezogen. Es entstand ein Schaden von rund 200.000 Euro. Über 30 Bewohner mussten daraufhin nach Aschau im Chiemgau umziehen.

Aus dem Archiv:

Raubling: Brand von Wohncontainern für Asylbewerber

mw

Quelle: rosenheim24.de

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