Thumsee: Gebirgsjäger im Waldbrand-Einsatz

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Soldaten des Gebirgsjägerbataillons 231 beim Abbau der Schlauchleitungen.

Bad Reichenhall - Beim Waldbrand am Thumsee übernahmen auch die Gebirgsjäger wichtige Aufgaben. Sie errichteten Seilgeländer, Schlauchleitungen und kletterten im unwegsamen Gelände.

Kreisende Hubschrauber, Martinshorn und Soldaten der Bundeswehr – all dies konnte man am Montag im Bereich des Thumsees hören und sehen. Hintergrund war der Waldbrand nach einem Blitzschlag in der Nacht vom 27. auf den 28. Juli.

Anfangs wurde der Waldbrand durch die umliegenden Feuerwehren, das Technische Hilfswerk und die Bergwacht bekämpft. Jedoch bereits am Sonntagabend gegen 20 Uhr landete ein Transporthubschrauber vom Typ CH-53 aus Laupheim in der Hochstaufen-Kaserne in Bad Reichenhall. Noch in derselben Nacht wurden, mit Hilfe eines Außenbehälters der Feuerwehr, Löscheinsätze geflogen. Am Montag dann verstärkten 57 Soldaten des Gebirgsjägerbataillons 231 aus Bad Reichenhall im Bereich Thumsee. Diese halfen beim Überwachen der Glutnester und dem anschließend beginnenden Rückbau.

Durch die Trittsicherheit der Gebirgsjäger in schwierigsten Gelände, konnten Seilgeländer für die Feuerwehrleute gelegt werden, die diesen die Löscharbeiten erleichterten. Am späten Nachmittag begannen die Gebirgsjäger mit dem Rückbau der verlegten Schlauchleitungen und unterstützten andere Einsatzkräfte bei dem Transport von Material aus dem unwegsamen Gelände. „Die Wiese ist nass und in dem steilen Gelände sehr rutschig, aber durch unsere Kletterausrüstung konnten wir den Feuerwehrleuten Seilgeländer bauen, damit sich diese sicher zu den Glutnestern vorarbeiten konnten“, so ein Soldat des Hochgebirgsjägerzuges vor Ort. Ausgestattet waren die Soldaten neben der Kletterausrüstung noch mit Pickel und Schaufeln, um die Glutnester aufzuhacken und ein Löschen zu ermöglichen.

Während des gesamten Tages flogen zudem zwei Transporthubschrauber CH-53 aus Laupheim mit je einem 5000 Litertank und zwei Bell UH-1-D aus Niederstetten, mit je einem Löschmittelbehälter von 900 Litern und löschten Brandherde aus der Luft. Das Wasser wurde hierzu aus dem Thumsee entnommen.

Am Montagabend entspannte sich die Lage und es konnten alle Teile des Gebirgsjägerbataillons 231 aus Bad Reichenhall zurück in die Kaserne verlegen. Auch die von der Bundeswehr eingesetzten Hubschrauber wurden abgezogen.

Pressemitteilung Gebirgsjägerbrigade 23

Quelle: BGland24.de

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