"Qualität vor Preis"? Rupertus Therme wird teurer

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Bad Reichenhall - "Qualität vor Preis" nannte Kurdirektor Sasse die Strategie für die Rupertus Therme: Mehr Konsum trotz weniger Gäste. Nun werden wohl wieder die Preise erhöht.

Der Freistaat hat bereits zugestimmt, nun folgte auch der zweite der drei Gesellschafter der Kur Gmbh, die Gemeinde Bayerisch Gmain: In der jüngsten Gemeinderatssitzung wurde einer beabsichtigten Preiserhöhungen zugestimmt. Die Steigerungen klingen verkraftbar, wenn das Niveau nicht ohnehin schon recht hoch wäre.

Die Beträge im Einzelnen: Die Tageskarte soll dann 22 statt 21 Euro kosten, bei der Vier-Stunden-Karte steigt der Preis um 50 Cent auf 18,50 Euro. Auch die Zwei- und Drei-Stunden-Tarife werden um 50 Cent erhöht. Der Saunazuschlag soll ebenfalls erhöht werden: Sieben Euro waren bisher zu bezahlen, nun sind es acht. Runde 30 Euro könnte die Tageskarte mit Saunaeintritt ab 1. Juli dann also kosten!

Wie lange braucht die Therme noch Zuschüsse?

Lediglich der Stadtrat von Bad Reichenhall könnte den Plänen der Geschäftsführung noch einen Strich durch die Rechnung machen: Am 13. Mai wird auch dort über die geplanten Preiserhöhungen entschieden.

Noch immer braucht die Rupertus Therme Zuschüsse von seinen Gesellschaftern Freistaat Bayern, Bad Reichenhall und Bayerisch Gmain: Jedoch konnten die Beträge in den vergangenen Jahren konsequent gedrückt werden. 2011 waren es noch zwei Millionen, 2014 nur noch eine viertel Million, 2017 will man nach Angaben vom stellvertretenden Kurdirektor Dirk Sasse auf eigenen Beinen stehen. Ohnehin setze man auf "Qualität vor Preis", so Sasse: Es kämen zwar weniger Gäste in die Reichenhaller Therme, ließen dafür aber umso mehr Geld da.

xe

Quelle: BGland24.de

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