Reit im Winkl hält den Regenrekord 2013

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Reit im Winkl - Das Hochwasser hat seine Spuren hinterlassen - auch in der Wetterstatistik. Nirgendwo kam so viel Regen herunter wie in Südostbayern.

Zum Ende des Jahres ist auch die Zeit für eine Bilanz des Wetters gekommen. Für 2013 hat unwetterzentrale.de die extremsten Werte bei Wind, Temperatur und Regen für ganz Deutschland ermittelt. Der traurige Sieger bei der Messung des meisten Regens in 24 Stunden: Die Gemeinde Reit im Winkl an den Chiemgauer Alpen.

Die Spitzenwerte der Wetterextreme sind in der Regel auf verschiedene Regionen Deutschlands verteilt - ob es nun um die höchste und niedrigste Temperatur geht, oder ob der meiste Regen pro Stunde gesucht ist. Bloß beim stärksten Wind macht den Friesischen Insel so schnell niemand etwas vor. Ein einzelner Tag hat jedoch dafür gesorgt, dass der Südosten Bayerns in der Statistik ganz oben auftaucht.

Mit dem Regen kam das Hochwasser

Die drei höchsten Werte für den meisten Regen innerhalb von 24 Stunden wurden am 2. Juni aufgestellt, als die Jahrhundertflut über die Region hereinbrach. Laut den aktuellen Zahlen fiel nirgendwo eine größere Regenmenge als auf der Winklmoos-Alm (Gemeinde Reit im Winkl) mit 168,1 Liter pro Quadratmeter. In Reit im Winkl selbst waren es immer noch ganze 114,1 Liter, und damit der dritte Platz. Auf Platz zwei hat sich eine Messstation in Landkreis Miesbach geschoben: Auf dem Wallberg gingen 115 Liter runter.

Am Sonntag, 2. Juni, wurden zahlreiche Städte und Gemeinden in Südostbayern teils großflächig Überflutet. Zu den am stärksten betroffenen Gebieten gehörten die Landkreise Rosenheim, Traunstein und Berchtesgadener Land. An vielen Stellen brachen die Deiche, die ersten Aufräumarbeiten dauerten oft schon mehrere Wochen.

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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