TV-Kochshow "Game of Chefs" bei VOX

Vroni muss zittern: "Der Knaller war's nicht"

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Veronika "Vroni" Lutz aus Riedering (l.) mit ihren Teamkollegen bei der Burger-Besprechung bei "Game of Chefs"
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Riedering - Bisher lief es für Veronika Lutz bei der TV-Kochschow "Game of Chefs" bei VOX wie geschmiert. Erstmals wurde es eng für die Riederingerin. Sind die 100.000 Euro futsch?

Mal wieder Spannung bis zum Schluss: Veronika "Vroni" Lutz aus Riedering durfte in der TV-Kochshow "Game of Chefs" bei VOX einmal mehr keine Nerven zeigen. Diesmal musste sie aber mehr als sonst zittern.

Doch von Anfang an.

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In der Küche herrschte erneut große Hektik: Innerhalb von 60 Minuten mussten die Teams von Christian Jürgens (3 Sterne), Holger Bodendorf (1 Stern) und Christian Lohse (2 Sterne) einen Burger zubereiten. Schon vor der Sendung gab es von den Sterneköchen ein Coaching zum Wettkampf-Thema Fast Food.

Vronis Team hat sich für das Gericht "Amerikanischer Burger mit großen Pommes und dreierlei Sauce" entschieden. Nach Ablauf der Stunde wird das Burger-Gericht von einer 14-köpfige Jury, die aus amerikanischen Studenten besteht, verkostet und bewertet. "Wir haben uns für einen typischen amerikanischen Burger entschieden, Medium und mit viel Käse", erklärte Vroni.

Vronis Team hat mehr Struktur

Bodendorf, Teamchef von "Team Rot", während des Kochens zu Vroni: "Hast du alles im Griff?" Ein deutliches "Ja" kam von der Riederingerin, die für die drei verschiedenen Saucen und die Deko zuständig war. Bisher als Chaos-Team verschrien, hatte Vronis Team diesmal nämlich alles im Griff. "Es war geordneter als das letzte mal", betonte Vroni. Auch, weil Bodendorf seinen Schützlingen diesmal mehr Freiheiten ließ. "Er soll da nicht immer dazwischen funken, sondern einen einfach mal machen lassen", so Vroni. Das Chaos-Gen hat sich diesmal in Christian Jürgens' Team breit gemacht. Dort gab es das reinste Durcheinander.

Schon deutlich vor Ablauf der Zeit hatte Vronis Team den Burger zubereitet. Nun durfte endlich auch Sternekoch Bodendorf probieren. Sein eindeutiges Fazit: "Geil! Hammer Burger". Doch wie entscheidet die Jury? Sind die amerikanischen Studenten ebenfalls vom Burger begeistert?

Vroni hat erneut Pech

"Die Soße ist nicht so gut wie diese da", bewertete ein amerikanischer Student und lobte damit Vronis Meistersoßen. Vronis Team durfte sich also durchaus Hoffnungen auf das direkte Weiterkommen machen und dadurch dem Einzelkochen zu entgehen.

Vroni blieb aber noch Bescheiden. "Ich habe die anderen Burger gesehen, aber nicht getestet. Ich glaube aber, dass es eng wird", schätzte die 31-Jährige die Chancen ein. Sie sollte damit Recht behalten. Es wurde eng - und am Ende reichte es erneut nicht. Diesmal setzte sich das Team von Christian Jürgens - trotz Chaos beim Zubereiten - durch. Vroni musste schon wieder ins Einzelkochen. "Das war nicht schön", so die Riederingerin.

Die Sterneköche verkosten das Fingerfood

Nun zählte es also wieder: Sich im Einzelkochen durchsetzen - vor allem gegen die Profiköche. Moderatorin Silvia Schneider verkündete das Thema: Fingerfood. Von Vroni kam ein zuversichtliches Nicken. 60 Minuten hatte sie Zeit, ein Mini-Gericht mit insgesamt fünf Komponenten zu zaubern. Anschließend wird das Gericht von den Chefköchen blind verkostet und bewertet. "Ich kann eine Stunde sehr gut abschätzen", erklärte Vroni. "Ich habe mich diesmal aber nicht in der Zeit, sondern im Gericht verzettelt."

Pünktlich nach Ablauf der Zeit war Vronis Teller fertig. Mit den Komponenten Falafel, Lamm, indisches Huhn, Wan Tan, Rote-Beete-Joghurt und Avocado Creme wollte sie die Chefköche überzeugen. "Ich habe jetzt schon Angst, dass ich rausfliege", so Vroni. "Ich glaube zwar, dass es geschmacklich nicht schlecht ist. Aber mein Teller ist irgendwie konfus."

Wieder durften die Sterneköche jeweils drei "Messer" verteilen. Hat es für Vroni erneut gereicht? Darf sie weiter von 100.000 Euro Siegprämie träumen?

Vronis Teller wurde als letzter verkostet. "Da kann einer nicht zählen", bemerkte Christian Lohse sofort. Die Riederingerin hatte statt der fünf Komponenten gleich sechs zubereitet. Das Fazit der Sterneköche fiel durchschnittlich aus.

Gemeinsam mit ihren Teamkollegen Andrea Girau und Christian Brieske stellte sich Vroni dem Urteil der Jury. "Wenn zwei gehen, dann geh ich mit. Ich geh dann saufen", scherzte die 31-Jährige. Das musste sie aber nicht. Denn Vroni bekam drei "Messer". Klingt im ersten Moment nach sehr wenig, doch Aileen bekam überhaupt keins und musste die Show verlassen. Vroni schrieb auf ihrer Facebook-Seite: "Der Knaller war's wohl leider nicht."

Vronis Team hatte nun ein Mitglied weniger. "Wir sind als Team zusammen gewachsen. Deswegen wird es jedes Mal sehr emotional, wenn einer gehen muss", trauerte Vroni Aileen nach. Für die nächste Sendung hat die Dreifach-Mutter sich und dem Team bereits ein klares Ziel gesetzt: "Wir müssen jetzt Gas geben. Es hat oberste Priorität, dass wir bei der nächsten Challenge mal safe sind."

Bilder von Vroni bei "Game of Chefs":

Veronika Lutz aus Riedering bei "Game of Chefs"

hy/redro24

Quelle: rosenheim24.de

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