TV-Kochshow "Game of Chefs" bei VOX

"Ich könnte kotzen": Vroni trotzt Veggie-Frust

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
  • schließen

Riedering - Erst Frust, dann Freude und schließlich Tränen: Für Veronika Lutz war der vegetarische Wettkampf bei der VOX-Kochshow "Game of Chefs" eine Achterbahnfahrt der Gefühle.

Es war mal wieder sehr emotional und spannend bis zum Schluss. Die Riederingerin Veronika "Vroni" Lutz musste bis zum Ende um das Weiterkommen in der TV-Kochshow "Game of Chefs" bei VOX zittern.

Im Team-Wettkampf hatte es für die 31 Jahre alte Dreifach-Mama nach dem Sieg in der Vorwoche diesmal nicht gereicht. Statt Fleisch stand diesmal Gemüse auf dem Speiseplan - und Team "Rot" von Sternekoch Holger Bodendorf (1 Stern) konnte mit der Gemüselandschaft auf Selleriemus mit Pilzen und Maronenpüree die 14-köpfige Jury, die aus Metzgern und Metzgerinnen bestand, nicht überzeugen.

Lesen Sie auch:

- Trotz Tempo-Tadel: Vroni bleibt im Titel-Rennen

- Tränen nach Triumph: "Vroni ist Titelkandidat"

- Vroni muss zittern: "Der Knaller war's nicht"

- Game of Chefs: Vroni kocht Profis an die Wand

- Vroni im rosenheim24.de-Interview: "Mir reinpfuschen geht gar nicht!"

- "Extrem gut": Riederingerin rockt "Game of Chefs"

- Bilder: Vroni bei "Game of Chefs"

Gleich zu Beginn galt es für die Teams von Bodendorf, Christian Lohse (2 Sterne) und Christian Jürgens (3 Sterne) innerhalb von fünf Minuten einen Warenkorb mit vegetarischen Zutaten zusammenzustellen. Anschließend mussten die Teams zu ihrem Erstaunen die Körbe untereinander austauschen. Vronis Reaktion: "Oh! Ernsthaft?"

All die Vorbereitungen mussten über den Haufen geworfen werden, die Teams sich spontan ein neues Gericht einfallen lassen. In der Küche brach bei den Kandidaten Hektik und Panik aus.

Vroni ärgert sich über Jury-Entscheidung

Die Mühen von Vronis Mannschaft reichten am Ende nicht aus, Team "Schwarz" von Christian Lohse siegte mit Spätzle auf Pilzrahmsauce deutlich. "Mei, also ganz ehrlich: Geschnetzeltes reicht, um hier zu gewinnen?! No Comment", ärgerte sich Vroni.

Mit diesem vegetarischen Gericht konnte Vronis Tem bei "Game of Chefs" leider nicht überzeugen: Gemüselandschaft auf Selleriemus mit Pilzen und Maronenpüree (zum Vergrößern auf das Bild klicken)

Für die Riederingerin ging es indes mal wieder ins Einzelkochen. Die Aufgabe diesmal: In einer Stunde musste sie ein vegetarisches Gericht mit Tofu zubereiten. "Tofu? Ich fange gleich an zu heulen!", so Vroni. "Ich esse das nicht mal, warum soll ich das dann kochen?"

Einmal in Rage geredet, wollte Vroni gar nicht mehr aufhören. "Ich könnte kotzen! Zeitungspapier einmal in den Mund, dann weiß man wie das schmeckt", legte sie nach. Vroni machte keinen Hehl aus ihrer Tofu-Abneigung. "Ich habe noch nie in meinem Leben Tofu gekocht. Das wird jetzt so eine Hören-Sagen-Sache", erklärte sie während der Zubereitung. Mit Rote Bete-Ravioli auf Topinambur-Espuma mit gebackenem Pinienkerne-Tofu wollte Vroni die Sterneköche schließlich überzeugen.

Vroni verliert den Glauben ans Weiterkommen

Nach dem Kochen schwand bei der 31-Jährigen jedoch der Optimismus zusehends. "Ich bin durch das Tofu-Kochen demoralisiert und genervt. Ich habe kein gutes Gefühl", so Vroni. Mit ihrem Gericht war sie zwar zufrieden - "ich finde meinen Teller nicht schlecht" - doch hoffte sie auch, "dass die anderen Gerichte schlechter schmecken. Meiner ist nicht der Brüller."

Dann stand auch schon die Entscheidung an. "Ich habe keinen Bock, jetzt gehen zu müssen. Aber ich befürchte, dass ich heute rausfliege", vermutete Vroni.

"Vroni ist der heimliche Chef"

Am Ende waren nur noch die beiden Hobbyköchinnen Vroni und Janine "Nine" Baumgarten übrig. Eine von beiden musste "Game of Chefs" verlassen. Die Region konnte aufatmen, Vroni ist weiter im Rennen. Mit sechs "Messern" erreichte sie unter Tränen die nächste Runde. "Es war heute sehr emotional", betonte die Riederingerin. Lob gab es auch von ihrem Chefkoch Holger Bodendorf: "Vroni ist der heimliche Chef und hat die Hosen an. Das Team gibt sehr viel auf ihre Meinung. Sie ist eine sensationelle Köchin und eine tolle Frau."

Einen Wehrmutstropfen gab es aber dann doch noch. Mit Christian Brieske musste ein weiteres Teammitglied von Vroni die TV-Show verlassen. Damit ist Team "Rot" nur noch zu zweit. "Dass Christian gehen musste, war ein Schock für mich. Das macht mir schwer zu schaffen", trauerte Vroni ihrem Ex-Kollegen nach.

Die letzte verbliebene Hobbyköchin darf hingegen allmählich von den 100.000 Euro Siegprämie träumen. Bis zum Finale sind es nur noch zwei Wettkämpfe.

Bilder von Vroni bei "Game of Chefs":

Veronika Lutz aus Riedering bei "Game of Chefs"

hy

Quelle: rosenheim24.de

Zurück zur Übersicht: Bayern

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser