Lkw-Unfall zwischen Rohrdorf und Achenmühle

100.000 Euro Schaden und Schwerstarbeit für Helfer

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Achenmühle - Auf der Autobahn München - Salzburg hatte sich am Samstag zwischen Rohrdorf und Unfall ein schwerer Lastwagenunfall ereignet. Es gab erhebliche Behinderungen und hohen Sachschaden!

UPDATE, Sonntag, 12.15 Uhr - Pressemitteilung THW:

Die Bergung gestaltete sich laut THW schwierig und langwierig, überwiegend schwerste Gussteile mussten in unwegsamen Gelände geborgen werden. Darüber hinaus waren zur Bergung immer wieder zusätzliche Sicherungsmaßnahmen erforderlich, um die Helfer durch umstürzende oder herabfallende Ladungsteile nicht zu gefährden. Die geborgene Ladung musste mit dem Radlader über etwa 500 Meter schneebedecktes Feld zu einem Kipper und Tieflader transportiert werden.

Die rechte Spur der A8 konnte gegen 17 Uhr wieder freigegeben werden, die Bergungs- und Räumarbeiten dauerten bis 20 Uhr an. Insgesamt 26 Einsatzkräfte des THW Rosenheim waren mit GKW I + GKW II, Mannschaftstransportwagen, Radlader und Kipper mit Tieflader im Einsatz. Auch die Feuerwehr war mit zahlreichen Kräften im Einsatz.

Bergung von Lastwagen auf A8 bei Achenmühle

UPDATE, Sonntag, 11.20 Uhr - Polizeimeldung:

Insgesamt ereigneten sich am Wochenende im Dienstbereich der Verkehrspolizei Rosenheim 15 Verkehrsunfälle mit 20 Beteiligten, glücklicherweise ohne Verletzte. Der Gesamtschaden beträgt jedoch 200.000 Euro.

Den größten Anteil mit etwa 100.000 Euro verursachte ein 37-jähriger Bulgare. Er kam mit seinem Lastwagen aus Unachtsamkeit am Samstag gegen 9.30 Uhr zwischen der Raststätte Samerberg/Süd und der Anschlussstelle Achenmühle nach rechts von der Fahrbahn ab. Er fuhr die Böschung entlang, prallte gegen einen Baum und kippte um. 

Der Bulgare blieb zum Glück unverletzt, am Auflieger entstand jedoch Totalschaden. Bei der Bergung des Sattelzuges und der geladenen Maschinenteile unterstützten die Feuerwehren Rohrdorf, Pfraundorf und Rosenheim sowie das THW Rosenheim. Die Bergung dauerte bis 17 Uhr.

UPDATE, 17.05 Uhr:

Mittlerweile sind die Bergungsarbeiten abgeschlossen. Die A8 ist wieder zwischen Rohrdorf und Achenmühle wieder komplett befahrbar.

UPDATE, 16.04 Uhr:

Nach dem schweren Unfall auf der A8 herrscht zwischen den Anschlussstellen Rohrdorf und Achenmühle noch immer Stau. Der rechte Fahrstreifen ist wegen der Bergungsarbeiten weiter gesperrt. Die Situation dauert laut aktueller Verkehrsmeldungen noch mindestens eine halbe Stunde an.

Lkw-Unfall bei Achenmühle

UPDATE, 12.20 Uhr:

Die Sperrung des rechten Fahrstreifens zwischen den Anschlussstellen Rohrdorf und Achenmühle wird wohl noch bis weit in den Nachmittag hinein andauern. In den Verkehrsmeldungen ist überall von "mehreren Stunden" die Rede.

UPDATE, 10.30 Uhr:

Der Lastwagenfahrer hatte offenbar weitgehend Glück im Unglück. Informationen von vor Ort zufolge soll der Mann mit leichten Verletzungen davon gekommen sein, obwohl der Lastwagen aus etwa zwei Meter Höhe von der A8 stürzte und dann hart aufprallte.

Beladen war der Sattelzug mit schweren Metallteilen, die vom Technischen Hilfswerk nun in einer aufwändigen Aktion umgeladen werden müssen. Diese Arbeit wird wohl mehrere Stunden in Anspruch nehmen. Anschließend muss auch noch der Lastwagen geborgen werden. Bis dahin wird die rechte Fahrspur Richtung Salzburg gesperrt bleiben!

UPDATE, 10.10 Uhr:

Der betroffene Lastwagen, ein 40 Tonner, kam aus noch ungeklärter Ursache am Samstag gegen 9.30 Uhr kurz vor der Anschlussstelle Achenmühle nach rechts von der Fahrbahn ab, prallte gegen einen Baum und kippte um. Über den Gesundheitszustand des Fahrers gibt es noch keine Informationen. Laut Informationen vor Ort zufolge sind ansonsten keine weiteren Fahrzeuge an dem Unfall beteiligt.

Die Erstmeldung:

Ob auch noch andere Fahrzeuge involviert sind, ist derzeit unklar. Ebenso unklar ist, ob auch Personen zu Schaden kamen. Es kommt in diesem Bereich zu Verkehrsbehinderungen, da wegen des Unfalls derzeit der rechte Fahrstreifen Richtung Salzburg gesperrt ist.

jre/mw/VPI Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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