faszinierende Schau schließt am Sonntag

207.581 Besucher in der Ausstellung „WIKINGER!“ im Lokschuppen

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„Wikerl“ verlässt mit Hilfe des Lokschuppen-Teams den Vorplatz. Am Seil ziehen von links: VKR-Geschäftsführer Peter Lutz, der Leiter des Ausstellungszentrums Lokschuppen Dr. Peter Miesbeck, Teresa Frank, Maximilian Wulf, Elena Sangl, Laura Thiemann, Daniel Walcher, Stefanie Kießling und Barbara Huber.

Rosenheim – Die Erlebnisausstellung „WIKINGER!“ im Lokschuppen Rosenheim ist am 4. Dezember mit 207.581 Besuchern zu Ende gegangen. Damit zählt die faszinierende Schau um das legendäre Volk aus dem hohen Norden zu den erfolgreichsten Ausstellungen Deutschlands.

In der internen Rangfolge des Lokschuppens liegen die Wikinger an vierter Stelle aller bisherigen 42 Ausstellungen. „WIKINGER!“ war eine Ausstellung der Veranstaltungs + Kongress GmbH Rosenheim (VKR). „Wir freuen uns sehr über dieses Ergebnis“, sagte Geschäftsführer Peter Lutz. „Unser Konzept einer wissenschaftlich fundierten Erlebnisausstellung, die auch Familien anspricht, ist voll aufgegangen.“ 

Die VKR hatte rund 2,5 Millionen Euro in die Ausstellung investiert. Die Inszenierung von mehr als 500 ausgestellten Originalen aus der Wikingerzeit bot an 40 interaktiven Medienstationen Geschichte zum Anfassen und erzählte von Beutezügen, vergrabenen Schätzen, Strategie, Gefahr und Kampf, von starken Wikingerinnen und Geheimnissen der erfolgreichen Seefahrer.Mit über 200.000 Besuchern konnte der Lokschuppen seine Position unter den Besten der deutschen Ausstellungshäuser halten.

Erfolgreiche Museumspädagogik - kleinste Schiffswerft Deutschlands

Das museumspädagogische Programm des Lokschuppens ist an den bayerischen Schulen eine feste Größe. „Wir haben uns auch als schönstes Klassenzimmer Bayerns etabliert“, so der Leiter des Ausstellungszentrums Lokschuppen Dr. Peter Miesbeck. „Denn die Teilnehmerzahlen an den Workshops für Schulklassen sind bereits im sechsten Jahr in Folge angestiegen.“ 

Aus dem Archiv:

Wikinger freuen sich auf erste Besucher

Über 17.000 Schülerinnen und Schüler – fast 2.000 mehr als beim „Regenwald“ im vergangenen Jahr – nahmen an rund 800 Workshops teil. Alleine zu den Schulaktionswochen kamen mehr als 7.000 Schüler. Das Ausstellungszentrum wurde zur kleinsten Schiffswerft Deutschlands. In 555 Workshops bastelten die Schulkinder über 12.000 Wikinger-Schiffe, die sie mit nach Hause nehmen durften. Die Bilanz beweist auch, dass die Lokschuppen-Besucher die Ausstellungen gerne intensiv erleben. Fast 60.000 Menschen nahmen an mehr als 3.000 Führungen teil, über 20.000 besuchten Workshops.

Immer beliebter werden die Taschenlampenführungen. 33mal erkundeten insgesamt 500 Erwachsene und Kinder die Welt der Wikinger außerhalb der regulären Öffnungszeiten im Schein der Taschenlampe. Optisches Highlight zur Ausstellung war das Wikinger-Schiff auf dem Lokschuppen-Vorplatz. 

Der Lokschuppen hatte das Originalschiff aus dem Film „Wickie auf großer Fahrt“ gekauft, es wurde zum beliebten Fotoobjekt der Besucher. In einem Namenswettbewerb mit der Heimatzeitung OVB wurde der neue Name „Wikerl“ gefunden. Insgesamt kamen über 800 Namensvorschläge. „Wikerl“ wird nach Ende der Ausstellung an die Chiemsee-Erlebnis GmbH verkauft, die es dann ab dem Frühjahr 2017 auf dem Chiemsee betreiben wird.

„PHARAO“ zeigt 2017 das Leben im alten Ägypten

Nach der Ausstellung ist vor der Ausstellung: schon am 5.12. beginnen der Abbau und der Rücktransport der Exponate. Denn vom 24. März bis zum 17. Dezember entführt „Pharao – Leben im alten Ägypten“ die Besucher an die Ufer des Nils und nimmt sie mit in die Sozialgeschichte einer der ältesten Hochkulturen der Welt. 400 Exponate von internationalen Leihgebern, 

15 Modelle und zahlreiche Medienstationen veranschaulichen die Geschichte Altägyptens. Ein Leben zwischen Menschen und Göttern, zwischen Himmel und Erde – ein Leben von Menschen die an Kulten und Kriegen teilnahmen und den Pharao verehrten. Karten gibt es bereits jetzt im Vorverkauf.

Pressemeldung Ausstellungszentrum Lokschuppen Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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