Rund 200.000 Besucher in der Tiefsee

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Das TIEFSEE – Team um Dr. Peter Miesbeck taucht jetzt ab!

Rosenheim - Europas tiefste Ausstellung im Lokschuppen Rosenheim ging mit insgesamt 200.078 Besuchern am Sonntag zu Ende. Eine Bilanz:

„Die Ausstellung ‚TIEFSEE’ hat unsere hohen Erwartungen erfüllt“, sagte der Geschäftsführer der Veranstaltungs + Kongress GmbH, Peter Lutz, zum Abschluss. „In der Rangliste der besucherstärksten Lokschuppen-Ausstellungen steht die TIEFSEE an vierter Stelle. Das ist für unser Unternehmen und für die Stadt Rosenheim ein großer Erfolg, denn über die hohe Hürde von mehr als 200.000 Besuchern kommen in Deutschland nur sehr wenige Ausstellungen.“ Gemessen wird vom Institut für Museumsforschung ohnehin an der 100.000er-Marke - und es sind nur zehn bis zwölf Ausstellungshäuser, die diese Marke jedes Jahr überschreiten. Dem Lokschuppen gelingt dies durchgehend seit 2004.

Mehr als 200.000 Besucher hatten im Jahr 2009 die „Dinosaurier“ mit 280.000 Gästen und auch die Archäologischen Landesausstellungen „Kelten“ 1993 und „Römer“ im Jahr 2000 erreichten 215.000 und 219.000 Besucher. Für die Stadt Rosenheim sind die Ausstellungen im Lokschuppen längst ein Markenzeichen und ein Alleinstellungsmerkmal.

Gefragt waren bei der „TIEFSEE“ auch wieder die Bildungs- und Erlebnisangebote des Lokschuppens. 24 Ausstellungsführer erklärten rund 45.000 Gästen die Geheimnisse der Tiefsee, neun Museumspädagoginnen führten 840 Workshops für Schüler und Familien durch. Immer beliebter werden besondere Angebote wie die Taschenlampenführungen, die jeden Freitag stattfinden. Rund 1.600 Besucher erlebten exklusiv die „lebenden Lichter“ der Tiefsee. 2.400 Kinder feierten ihren Geburtstag im Lokschuppen mit Führung, workshop und Aquanauten-Parcours und auch der „Kulturgenuss“ für Aktiv-Senioren am Dienstag Nachmittag war stets begehrt.

Nun heißt es „auftauchen!“ für die Lokschuppen-Mannschaft und zahlreichen Helfer, die in den kommenden Tagen über vierzig seltene Tierpräparate verpacken und zurück in das Depot des Zoologischen Museums der Universität Hamburg bringen werden. Auch die Forschungsgeräte und die zahlreichen Tier- und Schiffsmodelle gehen zurück an die Institute. Den lebenden Fischen und Krake „Rosi“ steht ein Umzug zu Hans-Peter Berghammer bevor. Der Aquarist sorgt für einen artgerechten und schonenden Umgang mit den Tieren und er gewährt „Rosi“ auch einen „Alterssitz“ in seinem Geschäft in Edling bei Wasserburg.

Mit dem Abbau der „TIEFSEE“ beginnt für die Lokschuppen-Crew zugleich der Aufbau der kommenden Ausstellung. Schon seit über einem Jahr arbeiten die Wissenschaftler der Archäologischen Staatssammlung München, das Team des Lokschuppens und die Gestalter an dem neuen Thema, nun geht es in die „heiße Phase“ der Umsetzung: Vom 22. März bis zum 3. November 2013 herrscht in Rosenheim „Alexander der Große“. Die Ausstellung der Archäologischen Staatssammlung München über den „Superstar der Antike“ wird konzipiert von deren Direktor, Professor Dr. Rupert Gebhard, und den Kuratoren Dr. Ellen Rehm und Dr. Harald Schulze. Sie erzählen mit wertvollen und äußerst seltenen Exponaten die Lebensgeschichte Alexanders, beginnend mit seiner Kindheit und Jugend in Makedonien. Gefährten, Feinde und Freunde berichten ihre Erfahrungen mit Alexander und begleiten die Besucher auf seinem gewaltigen, ehrgeizigen, erfolgreichen und größenwahnsinnigen Feldzug bis an sein Grab und über seinen Tod hinaus. „Wir setzen dabei auf das bewährte Konzept, wissenschaftlich fundierte Ausstellungen für Erwachsene und Kinder als attraktives Erlebnis zu gestalten“, so Peter Lutz. So dürfen sich auch im kommenden Jahr Besucher aus Nah und Fern auf eine spannende Ausstellung freuen. Karten für die Archäologische Landesausstellung und für das einmalige Eröffnungskonzert „Alexander der Große – eine MusikZeitReise“ mit Quadro Nuevo, Harmonic Brass und Peter Clemente Streichensemble am 18. März 2013 gibt es bereits jetzt im Vorverkauf an der Kasse des Kultur- und Kongress-Zentrums Rosenheim.

Pressemitteilung Lokschuppen Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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