"Unbezahlbares für Bayern geleistet"

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Bayerns Umweltminister Marcel Huber und Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer danken den Fluthelfern im KuKo

Rosenheim - Umweltminister Huber hat den Hochwasserhelfern in der Region bei einem großen Empfang im Namen der Staatsregierung gedankt. **Neu: Bilder**

Einen festlichen Empfang bereitete die Bayerische Staatsregierung rund 1000 Fluthelfern, die im Juni bei den teils dramatischen Hochwasserereignissen in der Stadt und im Landkreis Rosenheim im Einsatz waren im Kultur- und Kongresszentrum.

In seiner Rede würdigte Staatsminister Marcel Huber den unermüdlichen Dauereinsatz und das Zusammenspiel aller Dienste, die teils bis zur Erschöpfung gegen die Fluten gekämpft hätten. "Allein in Oberbayern haben 15.000 Helfer gegen die historischen Fluten gekämpft. Wir alle haben die schlimmen Bilder der zerstörerischen Naturgewalten noch klar vor Augen. Dem entgegen stehen die überwältigenden Eindrücke vom leidenschaftlichen Einsatz der unzähligen Helfer und Freiwilligen. Ihr Einsatz für die vom Hochwasser betroffenen Bürger war großartig. Sie haben Unbezahlbares für Bayern geleistet." Besonders würdigte Huber Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer und Landrat Josef Neiderhell, die maßgeblich an der Aufarbeitung des Schadenereignisses mitgewirkt hätten.

Die Oberbürgermeisterin dankte, wie der Landrat, den Helfern. Bauer sagte, "danke Jungs und Mädels, ihr ward so was von sensationell gut, ich bin stolz darauf, dass ich bei euch sein darf". An den Staatsminister gerichtet sagte die Oberbürgermeisterin "kein Cent, der für den Katastrophenschutz ausgegeben wird, ist ein Cent zu viel".

Für die Helfer gab es im Kultur- und Kongresszentrum ein Buffet und für jeden Anstecknadeln und Urkunden. Den musikalischen Part der Feier übernahmen die "Cuba-Boarischen". Die Moderation des Abends hatte Andi Nickl.

Neben den Donauregionen in Niederbayern war vor allem das südliche Oberbayern ein Brennpunkt der Hochwasserkatastrophe. Besonders betroffen war unter anderem der Raum Rosenheim. Die Einsatzkräfte stemmten sich vor Ort mit unermüdlichem Einsatz teils bis zur Erschöpfung gegen die Wassermassen. Dabei waren allein in den oberbayerischen Landkreisen, in denen der Katastrophenfall ausgerufen wurde, mehr als 9000 Feuerwehrleute, knapp 800 Spezialisten des Technischen Hilfswerks, über 1000 Helfer der Rettungsdienste sowie über 600 Kräfte von DLRG, Wasserwacht und Bergwacht im Einsatz.

Unterstützt wurden sie von rund 800 Beamten der bayerischen Polizei und der Bundespolizei sowie von mehr als 450 Soldaten der Bundeswehr. Hinzu kommen noch Einsatzkräfte aus Regionen ohne Katastrophenfall, die in Niederbayern Hilfe geleistet haben. "Das ist ein außergewöhnlicher Akt der Solidarität. Wenn es darauf ankommt, können wir uns in Bayern aufeinander verlassen. Dieser Zusammenhalt hat mich bei meinen Besuchen vor Ort sehr beeindruckt", sagte Huber. Er führte weiter aus: "Ein bestmöglicher Schutz der Bevölkerung vor Hochwasser hat höchste Priorität. Wir wollen Bayern wasserdicht machen. Dieser Generationenaufgabe stellen wir uns mit aller Kraft. Mit unserem neuen Aktionsprogramm haben wir das größte wasserbauliche Infrastrukturprojekt Bayerns auf den Weg gebracht - mit einem Gesamtvolumen von 3,4 Milliarden Euro." Damit soll der Hochwasserschutz in Bayern weiter intensiviert und beschleunigt werden

jre/StMUG/redro24

Quelle: rosenheim24.de

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