Drei Monate Haftverlängerung für Insasse in Bernau

JVA-Häftling rastet aus und stürzt sich auf Beamten

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Rosenheim/Bernau - Vor dem Amtsgericht Rosenheim muss sich ein 22-jähriger JVA-Häftling verantworten, weil er auf einen Beamten losging.

Seit er straffähig ist, stehe der berufslose Mann alljährlich vor Gericht, wie das OVB berichtet. Wegen Diebstahldelikten und Fahrens ohne Führerschein - mit Autos, die nicht ihm gehörten - wurde er seit 2010 immer wieder eingelocht. Zu insgesamt vier Jahren und neun Monaten wurde er deshalb verurteilt, sitzt nun in der Justizvollzugsanstalt in Bernau.

Kürzlich addierte er eine weitere Straftat zu seiner Liste, die erste Gewalttat des jungen Mannes: Er attackierte einen JVA-Beamten. Der Beamte habe an dem Tatmorgen seine Sachen durchsehen wollen. Diese habe der Häftling bereits zusammengepackt gehabt, denn er sollte in ein anderes Gebäude umziehen. "Ich hätte aber in einer Stunde einen Anhörungstermin wegen einer möglichen Bewährung gehabt. Da war ich schon recht aufgeregt“, versuchte der 22-Jährige seinen Ausraster zu erklären.

Bei der Durchsuchung seiner Habseligkeiten wäre er Gefahr gelaufen, dass der Bedienstete seine selbstgebastelte - im Gefängnis verbotene Tätowiermaschine gefunden hätte. Der junge Mann sei ausgerastet, zwei Beamte und zwei Insassen waren nötig, um dem tobenden Häftling Einhalt zu gebieten. Letztlich brockte sich der junge Mann durch seine Attacke auf den Beamten drei Monate Haftverlängerung ein.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie auf OVB Online oder in Ihrer gedruckten Heimatzeitung.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa/Montage

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