Nur durch Glück nicht überfahren

Rosenheim - So sollte man sich im Suff auf keinen Fall verhalten: Ein Betrunkener krabbelte in Rosenheim auf allen Vieren quer über die viel befahrene Straße.

Ein 52-jähriger Mann aus Sachsen war über die Osterfeiertage zu Besuch bei Bekannten in Rosenheim. Am Ostersonntag schaute er tief ins Glas und trank etliches an alkoholischen Getränken. Vermutlich war er dann völlig betrunken, orientierungslos und konnte sich nicht mehr auf den Beinen halten.

Er krabbelte dann auf allen Vieren seelenruhig quer über die Miesbacher Straße und versuchte so, irgendwie zu seinem Schlafplatz zu gelangen. Bei der Miesbacher Straße handelt es sich immerhin um eine stark befahrene Staatsstraße im Ortsbereich Happing.

Betrunkener verursacht Verkehrsunfall

Ein 44-jähriger Autofahrer aus Rosenheim traute seinen Augen nicht und leitete sofort eine Vollbremsung ein, der hinter ihm fahrende 46-jährige Lenker aus Raubling konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und vor auf das Fahrzeug des Rosenheimers auf.

Die Autofahrer stiegen sofort aus und sahen nach dem Rechten, stellten dann bei dem Mann eine stark blutende Kopfwunde fest.

Wie sich später herausstellte, hatte der Mann durch sein „Krabbelmanöver“ großes Glück. Es kam zu keiner Berührung mit den Unfallfahrzeugen oder anderen Autofahrern. Die Kopfplatzwunde hatte er sich zuvor bei einem Sturz zu Fuß geholt.

Ein Rettungsfahrzeug nahm den Mann zur Beobachtung mit ins Klinikum Rosenheim.

Die Polizei Rosenheim hat nun die weiteren Ermittlungen aufgenommen, inwieweit der Mann aus Sachsen für sein „Krabbeln“ zur Verantwortung gezogen werden kann. An den beiden Fahrzeugen entstand entsprechender Sachschaden von mehreren hundert Euro.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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