Nach Bericht über Jobcenter Rosenheim-Stadt

"Mitarbeiter sind nah an ihren Kunden dran!"

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Rosenheim - Das Jobcenter Rosenheim-Stadt sei angeblich deutschlandweit das "strengste" und habe zwischen Januar und September 2016 die meisten Sanktionen gegen Hartz IV-Empfänger verhängt.

Angeblich sei in etwa jeder 15. Leistungsempfänger sanktioniert worden. Dieser Bericht der Bild-Zeitung hatte am Dienstag für Aufsehen gesorgt. Wie das Oberbayerische Volksblatt nun berichtet, betreut das Jobcenter Rosenheim-Stadt derzeit 2.275 sogenannte erwerbsfähige Leistungsberechtigte. 152 davon wurden in den ersten drei Quartalen sanktioniert, d.h. diesen Personen wurden die Leistungen zwischen zehn und 30 Prozent gekürzt.

Jobcenter-Geschäftsführer Armin Feuersinger hatte den Bericht der Bild bereits am Dienstag gegenüber Radio Charivari dementiert. Dass in Rosenheim härter durchgegriffen als in anderen Teilen der Republik, glaubt auch die Sprecherin der Agentur für Arbeit in Rosenheim, Katharina Kristen, nicht. "Unsere Integrationsfachkräfte sind nah an ihren Kunden dran und bemüht, gemeinsam mit den Leistungsbeziehern einen Weg zu finden, der zu einer Verbesserung der Lebensumstände führt", erklärte sie dem Oberbayerischen Volksblatt.

Praktisch bedeutet dies laut OVB wohl, dass je weniger Kontakte, Angebote und Zielvereinbarungen es gäbe, desto reibungsloser sei die Zusammenarbeit zwischen Jobcenter und Leistungsempfänger. Aber dann gehe auch nichts voran. Und im strukturstarken Wirtschaftsraum Rosenheim gibt es eben viele Arbeitsplatz- und Bildungsangebote - und damit laut OVB auch viele Möglichkeiten, Menschen wieder auf dem Arbeitsmarkt unterzubringen.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie auf OVB Online oder in der gedruckten Heimatzeitung!

Quelle: rosenheim24.de

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