Drogensucht mit Leben bezahlt

Rosenheim - Eine 24-jährige Rosenheimerin bezahlte ihre Drogensucht mit dem Leben. Angehörige hatten die junge Frau in ihrer Wohnung gefunden.

Die junge Frau wurde am Dienstagnachmittag, 28. Mai 2013, von Angehörigen tot in ihrer Wohnung gefunden. Weil sich die 24-Jährige nicht wie vereinbart bei Verwandten gemeldet hatte, wollten diese in der Wohnung der Frau in der Rosenheimer Innenstadt nach dem Rechten sehen. Dort fanden sie die leblose Frau und verständigten sofort einen Notarzt. Der konnte aber nur mehr den Tod feststellen.

Die Beamten des Rosenheimer Kriminaldauerdienstes fanden in der Wohnung der Toten typische Drogenutensilien, wie eine Spritze und Reste eines Schmerzpflasters. Zur Klärung der Todesursache wurde von der Staatsanwaltschaft Traunstein, Zweigstelle Rosenheim, eine Obduktion angeordnet, die am Mittwoch im Münchner Institut für Rechtsmedizin durchgeführt wurde.

Die aufgefundenen Drogenutensilien und die bislang vorliegenden Ergebnisse der Obduktion lassen den Schluss zu, dass die 24-Jährige an einer Überdosis eines Wirkstoffes starb, den sie aus einem Schmerzpflaster gewonnen und sich injiziert hatte. Diese Art des Drogenkonsums ist besonders gefährlich, weil eine Bestimmung des Wirkstoffgehaltes und eine Dosierung für den Konsumenten nur schwer möglich sind. Bei der Frau handelt es sich um die 7. Drogentote dieses Jahres im Rosenheimer Raum.

Pressemeldung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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