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Rockavaria meldet sich mit einem Paukenschlag zurück!

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Das spiel endete übrigens 6:4 für Rosenheim

Flüchtlinge und Turner messen sich beim Fußball

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Rosenheim - Die Freie Turnerschaft Rosenheim ermöglicht es den Flüchtlingen in Rosenheim auf ihrem Fußballplatz zu spielen. Wie schnitten sie gegen die zweite Turner-Mannschaft ab?

Seit vier Monaten ermöglicht die Freie Turnerschaft Rosenheim e.V. den Flüchtlingen, die in Rosenheim Schutz und Zuflucht gefunden haben, auf ihrem Vereinsplatz hinter dem Bahnhof Fußball zu spielen. Zwei Mal die Woche trainieren dort etwa 25 junge Männer aus Afghanistan, Pakistan, Syrien und Afrika.

Der Verein sammelte gemeinsam mit der Sozialen Stadt und vielen Rosenheimer BürgerInnen Fußballschuhe und Sportkleidung und stellte diese den Flüchtlingen zur Verfügung. Bernd Metzger, Abteilungsleiter der Fußballer bei der Freien Turnerschaft war sofort bereit zu helfen und das Patenprojekt für Flüchtlinge der Sozialen Stadt zu unterstützen. „Wir freuen uns, dass wir den jungen Männern eine kleine Freude bereiten können. Die Jungs dürfen aufgrund Ihres Asylstatus in der Regel nicht arbeiten und sitzen häufig den ganzen Tag in Ihren Unterkünften. Bei uns können sie sich zumindest zwei Mal die Woche im Training auspowern“, so Metzger.

Das erste Mal richtig organisiert und mit einem Schiedsrichter

Nun hat im Rahmen der Saisonvorbereitung die zweite Mannschaft der Freien Turnerschaft gegen die Flüchtlinge ein Freundschaftsspiel absolviert. Für die jungen Männer war es ein ganz besonderes Spiel, das sie zum Teil noch nie richtig organisiert, mit einem Schiedsrichter Fußball gespielt haben. Georg Obermeier, Flüchtlingspate bei der Sozialen Stadt organisierte gemeinsam mit Metzger das Match. Das Spiel lief äußerst fair ab und die Freie Turnerschaft konnte sich mit 6 zu 4 durchsetzen. Das Ergebnis war schlussendlich aber völlig nebensächlich, da bei dem Spiel der Spaß und das Fair-Play im Vordergrund standen. „Beide Teams hatten richtig viel Spaß am Spiel. Für die Flüchtlinge war es ein ganz besonderer Tag, da sie sich sehr gewünscht haben, einmal mit  richtigen Trikots Fußball zu spielen“, war Obermeier von dem Spiel begeistert.

Im Anschluss trafen sich alle Spieler beider Mannschaften zu einer gemeinsamen Brotzeit in der Vereinsgaststäte. Christian Hlatky von der Sozialen Stadt freut sich über das große Engagement der Rosenheimer Bürger und Vereine um die Flüchtlinge, die in Rosenheim ankommen, zu helfen. „Mittlerweile haben sich bereits über 60 Paten bei uns gemeldet, die sich ehrenamtlich um die Flüchtlinge kümmern, das ist eine sehr schöne Sache“, erklärt Hlatky.

Wer ebenfalls Pate werden will, oder ehrenamtlich die Flüchtlinge unterstützen möchte, der kann sich bei der Sozialen Stadt Rosenheim melden unter Tel.: 08031 2321359 

Pressemitteilung Stadt Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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