Leuchtende Warnwesten für Schulanfänger

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Rosenheim-Fürstätt – Der ADAC stattet 105.000 Schulanfänger mit Warnwesten aus. Startschuss der Aktion war an der Volksschule in Fürstätt.

Auf Deutschlands Straßen wird alle 27 Minuten ein Kind unter 15 Jahren von einem Auto erfasst. In den meisten Fällen werden die Kinder entweder nicht oder zu spät gesehen. Allein im vergangenen Jahr verunglückten knapp 31.000 Kinder bis 14 Jahren im Straßenverkehr, 86 davon tödlich.

Diese Zahlen sind zwar tendenziell rückläufig, aber dennoch: vor allem im Winter, wenn es bereits früh dunkel wird, ist die Gefahr für Kinder im Straßenverkehr hoch. Aus diesem Grund hat der ADAC am Dienstag an der Volksschule Fürstätt begonnen, reflektierende Warnwesten an die Erstklässler zu verteilen. Es ist die erste Schule von rund 2300 Schulen in ganz Bayern gewesen, an der die Aktion in den nächsten Tagen durchgeführt wird.

Vor Ort ist der ADAC-Sportpräsident Hermann Tomczyk gewesen und hat noch einmal die Wichtigkeit der Warnwesten betont. „Unser Ziel ist es, die Zahl von verunglückten Kindern im Straßenverkehr drastisch zu senken. Mit unseren Sicherheitswesten werden wir erreichen, dass die Kinder rascher und besser gesehen werden“, erklärt Tomczyk. Danach sind die Warnwesten verteilt worden. Die Erstklässler haben sich merklich über ihre neue leuchtende Tracht gefreut und sind freudestrahlend in ihre Klassen zurückgegangen.

Jetzt ist es auch an den Eltern gelegen, dass die Kinder die Sicherheitswesten auch tragen werden. Der Automobilclub rät auf jeden Fall, die leuchtenden Westen auch in der Freizeit, sei es beim Spielen oder Radfahren, anzuziehen.

ADAC verteilt Sicherheitswesten

nk/kmr

Quelle: rosenheim24.de

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