Gewerbeverband Rosenheim zum Brenner-Nordzulauf

"Gemeinden und Stadt dürfen sich nicht verschließen!"

Rosenheim - Das Thema beschäftigt die Region: Der Brenner-Nordzulauf. Jetzt stellt auch der Rosenheimer Gewerbeverband Forderungen.

Kaum ein Tag, an dem es keine Neuigkeiten im Zuge der Planungen des Brenner-Nordzulaufs gibt. Das Thema beschäftigt unter anderem auch die heimische Wirtschaft enorm.

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Jetzt fordert der Gewerbeverband Rosenheim, dass die Stadt nicht vom internationalen Streckennetz abgehängt wird. Das schreibt das OVB. Der Verband sehe es generell positiv, dass Waren von Nord nach Süd und umgekehrt auf der Schiene transportiert werden könnten. Doch könne es laut dem Verbandsvorsitzenden Anton Heindl nicht sein, dass die Gleise - mit noch mehr Zugbewegungen - dann weiterhin durch das Stadtgebiet führten.

Für mögliche Neubautrassen fordert Heindl zudem Untertunnelungen oder Einhausungen. Den Lärmschutz an der bisherigen Trasse zu optimieren gab er ebenfalls als Ziel aus. Der Personennahverkehr müsse aber in vollem Umfang aufrecht erhalten werden. Laut Heindl solle in diesem Zusammenhang über einen Rosenheimer "Hauptbahnhof" nachgedacht werden.

Heindls Fazit: "Wenn es denn notwendig sein wird, ein drittes oder viertes Gleis zu bauen, empfiehlt der Gewerbeverband Rosenheim, dass sich die Gemeinden und die Stadt Rosenheim einer Veränderung des Transportes von Gütern nicht verschließen!"

Den ausführlichen Artikel lesen Sie auf OVB-online oder in der gedruckten Heimatzeitung!

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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