Richterin lässt den Mann noch vor Ort verhaften

Großkarolinenfelder lügt vor Gericht bis sich die Balken biegen

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Rosenheim - Ein Großkarolinenfelder reizte die Geduld von Amtsrichterin Christina Wand bis aufs Äußerste aus, was kein gutes Ende für ihn nahm.

Ein 38-jähriger Mann aus Großkarolinenfeld, offenbar ein glühender Verehrer des Barons Münchhausen, schaffte es jahrelang durch dreiste Lügen sich einer mehrjährigen Haftstrafe zu entziehen, wie das OVB in seiner Wochenendausgabe berichtet. 

Der Mann wurde bereits in mehreren Bundesländern über ein Dutzend mal wegen Betrugs und Diebstahl verurteilt, entzog sich aber der Haftstrafe mit der Behauptung, er wäre schwer an Krebs erkrankt und müsste regelmäßig zur Chemotherapie.

Als er jetzt auch noch direkt vor Gericht versucht hatte, mit gefälschten Belegen seine Unschuld zu beweisen, überspannte er den Bogen aber deutlich. Richterin Christina Wand durchschaute das Schmierentheater des Angeklagten und lies diesen noch an Ort und Stelle im Gerichtssaal verhaften, nachdem sie ihn zu einer Haftstrafe von 15 Monaten wegen Betrugs verurteilte. 

Auch seine nicht angetreten Haftstrafe von vier Jahren muss der Mann noch obendrauf absitzen. Auch der Verteidiger des Mannes konnte das Verhalten seines Mandanten nicht wirklich nachvollziehen.

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Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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