Bier und Eishockey besser als in Rio

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Indie-Rockband "Sportfreunde Stiller" zu ihrem neuen Album "New York, Rio, Rosenheim".
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Rosenheim – Mit ihrem neuen Album "New York, Rio, Rosenheim" entzückten die "Sportfreunde Stiller" die Rosenheimer. Warum ihnen die Stadt am Inn so am Herzen liegt:

Bereits in einem früheren Interview mit dem Magazin "Erlebe Salzburg" erklärten die drei Jungs der Indie-Rockband "Sportfreunde Stiller" warum Rosenheim im Titel des neuen Albums "New York, Rio, Rosenheim" (erhältlich ab dem 24. Mai) vorkommt. So war die Aussage: "Rosenheim steht metaphorisch für unsere kleine geborgene Welt in Bayern". Damit wollten wir uns nicht zufrieden geben und haben noch einmal genauer nachgehakt. Was verbinden die drei Bandmitglieder Peter Brugger, "Flo" Weber und "Rüde" Linhof denn nun wirklich mit Rosenheim:

Konzert in der Astakneipe:

Und damit hätte nun wirklich niemand gerechnet: Ausgerechnet in der Rosenheimer Astakneipe "war Ende der 90er eins unserer ersten ausverkauften Konzerte", erklären die drei Jungs im Interview mit rosenheim24. Daran würden wilde und ausgelassene Erinnerungen hängen. Wie wild diese genau waren, haben uns die Sportfreunde Stiller nicht verraten. Aus dieser Zeit dürften sie wohl dann auch das Bier der Brauerei Flötzinger kennengelernt haben, mit seinem "hervorragenden Gerstensaft", von dem die drei Jungs im Interview schwärmen. Gleich danach schwenken sie auf die "schönen Frauen" aus Rosenheim, "Heimat der Rosen", über. Ob das nun einen Zusammenhang hat, wer weiß.

Indie-Rocker als Eishockey-Fans:

Wenn die Indie-Rocker mal nicht spielen, verbringen sie viel Zeit in den Bergen und kommen deshalb auch des Öfteren an Rosenheim vorbei – für sie "die letzte urbane Station vor der Herrlichkeit der Berge". Als "Bergfexen und Semi-Alpinisten hätten sich die Sportfreunde schon einige Kletternadeln verdient", auch im Raum Rosenheim. Doch auch dem Sport, einfach vor dem TV sitzend, sind Peter, Flo und Rüde nicht abgeneigt. Zumindest sollen in den 80er Jahren die beiden Eishockeyspieler beim Sportbund Rosenheim , Ron Fischer und Karl Friesen, die drei Musiker an den Fernseher gefesselt haben. Wie sie die beiden nennen: Die "coolen Eishackler vom Sportbund".

Rosenheimer Lebensgefühl soll Frieden schaffen:

Trotz der vielen Erinnerungen an Rosenheim soll der Titel des neuen Albums auch etwas nach außen transportieren. Rosenheim stehe zwar als Sinnbild für unsere bayerische Heimat und das ländliche Leben. Dennoch rufe es gleichzeitig alle Menschen dazu auf, "von der Metropole New York, von den Slums in Rio, bis hin zu den Menschen in alle Länder Dörfer", dem positiven Bayerischen Lebensgefühl zu folgen und sich "gegen politische Panikmacherei und mediale Angstschürerei zu wehren".

Quelle: rosenheim24.de

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