Rosenheim jetzt auch virtuell erleben

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Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer, mit dem fachlichen Leiter des Projekts Prof. Dr. Roland Feindor, den Stadtführern Karin Wiesböck und Stefan Kürschner, dem städtischen EDV-Leiter Manfred Grundei und Mitarbeiterinnen der VKR GmbH

Rosenheim - Ab Montag, 4. Juli, lässt sich Rosenheim auch virtuell erkunden. Möglich macht das ein Mobiles Multimediales Informationssystem (MMI), das die Besucher per Video durch die historische Altstadt führt.

Für jeden Besucher der Stadt Rosenheim die passende Information am passenden Ort und zur passenden Zeit: Das verspricht das Mobile Multimediale Informationssystem (MMI), das in Zusammenarbeit von Hochschule, Stadt und Landkreis Rosenheim mit EU-Fördermitteln entwickelt wurde und im Rosenheimer Ku’Ko erhältlich ist.

In kurzen Filmeinspielungen geben die Stadtführer Karin Wiesböck und Stefan Kürschner interessante und unterhaltsame Informationen zur Rosenheimer Stadtgeschichte, wahlweise auch in Englisch. Das Gerät erkennt über satellitengestützte GPS-Informationen, wo sich die Besucher gerade befinden und spielt den zum Ort passenden Film ab. Da MMI auch mit speziellen Funksignalen (RFID) arbeitet, funktioniert das Gerät auch, wenn GPS nicht verfügbar ist, also z.B. in Innenhöfen, engen Schluchten oder in geschlossenen Räumen.

Das Angebot gibt es auch in Neubeuern.

Prof. Dr. Roland Feindor, fachlicher Leiter des Projekts, stellt Neubeuerns Bürgermeister Josef Trost MMI vor.

Erste Tests verliefen erfolgreich - deshalb stehen die Multimediageräte jetzt auch für interessierte Bürger und Besucher zur Verfügung. Und das nicht nur in der Stadt Rosenheim, sondern auch im Landkreis. Dort lässt sich der Geologieweg Neubeuern erkunden. Altbürgermeister Hans-Jürgen Tremmel und Juliane Tiefenmooser nehmen die Besucher mit auf eine gut zweieinhalbstündige Wanderung zu interessanten Punkten in der Gemeinde Neubeuern.

Die „virtuellen Gästeführer“ sind für die Stadt im Ku’Ko Rosenheim und für den Geologieweg in der Gästeinformation Neubeuern erhältlich. Während der Testphase ist das Angebot kostenlos, jedoch wird gebeten, einen kleinen Fragebogen mit einer Bewertung und eventuellen Verbesserungswünschen auszufüllen, um die Geräte und die Inhalte weiter zu perfektionieren.

Die Entwicklung der „virtuellen Gästeführer“ wird aus Mitteln des EU-Projekts INTERREG Bayern - Österreich 2007 - 2013 gefördert.

Pressemitteilung Stadt Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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