Anonyme Messenger-App erobert den Campus

Studenten entdecken ihre Vorliebe fürs Jodeln

Rosenheim - Auch an der Fachhochschule Rosenheim tummeln sich immer mehr Jodler. Was hat es mit dem neuen Trend auf sich?

"Jodel", die App eines deutschen Start-Ups, verbreitet sich derzeit deutschlandweit an immer mehr Unis und Hochschulen. 

Das Prinzip dahinter erinnert zunächst ein wenig an Facebook, Twitter und Co., wo sich jeder mit Posts der Comunity mitteilen kann. Das Besondere bei "Jodel": Im Gegensatz zu den etablierten Sozialen Netzwerken verbreiten die User ihren Post, oder auch "Jodel", komplett anonym, ohne Benutzernamen. Auch werden die "Jodels" nicht weltweit angezeigt sondern sind nur in einem Umkreis von maximal zehn Kilometern um den "Jodler" lesbar.

Dieser lokale Ansatz findet vor allem an Hochschulen und Unis Anklang, wo viele Gleichgesinnte an einem Ort zusammenkommen und sich austauschen können. So geht es häufig um die Abendplanung, Filmtipps oder auch nur um ein wenig Ablenkung in den Vorlesungen.

Die zehn "Jodel-Gebote" helfen gegen Missbrauch

Die Anonymität tut dem Inhalt der Posts dabei meist gut, da es bei den Likes bei "Jodel" mehr um den Inhalt des "Jodels" als um denjenigen der ihn verbreitet geht. Der Gefahr von beleidigenden, belästigenden oder anstößigen Beiträgen, die in einem derartigen anonymen Umfeld droht begegnen die Entwickler mit AGB's, ihren zehn "Jodel-Geboten", zu denen sich alle Benutzer verpflichten müssen und deren Einhaltung von Moderatoren und der Community überwacht werden.

Ein Beispiel von der Rosenheimer Hochschule. Zur größeren Ansicht bitte hier klicken.

Auch an der Fachhochschule Rosenheim erfreut sich der Messenger einiger Beliebtheit, so dürfte es zum Semesterbeginn dank der "Jodler" dort wohl wieder etwas "lauter" werden. Wer dabei sein will findet die App sowohl unter iOS im Appstore, als auch unter Android bei Google Play.

Lukas Nadler

Quelle: rosenheim24.de

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