Jetzt Prozess in Rosenheim

FBI kommt Bad Aiblinger im "Darknet" auf die Schliche

Rosenheim/Bad Aibling - Ein Mann aus Bad Aibling bestellte im "Darknet" diverse Drogen in den Vereinigten Staaten. Letztlich kam ihm das FBI auf die Schliche - und jetzt stand der Mann vor Gericht:

Wie der Mangfallbote am Montag berichtet, wähnte sich der Elektroniker mit seiner Bestellung in den USA auf der "sicheren" Seite, denn dann würde es keinen Dealer geben, der ihn verraten könne, so der Gedankengang des Mannes. Doch weit gefehlt: Das FBI "knackte" laut OVB die Zugänge und die IP-Adressen und gab diese an die deutschen Behörden weiter.

Deswegen stand der 28-Jährige nun vor dem Schöffengericht. Da half es dem Mann laut OVB auch nichts, dass er behauptete, seit dreieinhalb Jahren nichts mehr im "Darknet" bestellt zu haben. Die Staatsanwaltschaft warf ihm zudem "Drogenhandel" vor, da es sich bei mindestens einer Bestellung um eine "größere Menge" gehandelt haben soll.

Die Verteidigung argumentierte, dass es niemals einen Handel mit Drogen gegeben hätte, die Staatsanwaltschaft wies dies als Schutzbehauptung zurück. Letztlich urteilte das Gericht, dass der Drogenhandel nicht nachzuweisen sei und verdonnerte den Angeklagten zu 22 Monaten Haft - auf Bewährung.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie auf OVB Online oder in der gedruckten Heimatzeitung!

Quelle: mangfall24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Zurück zur Übersicht: Bayern

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser