Straßenbau in Rosenheim

Wird die Kufsteiner Straße vierspurig, oder nicht?

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Rosenheim - Die Kufsteiner Straße ist eine echte Herausforderung für Autofahrer und Stadtverantwortliche. Jetzt kommt noch einmal Bewegung in den Ausbau der Verkehrsader:

Seit knapp 18 Jahren steht fest, dass die Kufsteiner Straße ausgebaut werden soll. In dieser Zeit wurden Planungen vorgelegt, Initiativen gegründet und Proteste laut. 

Aktuell steht der nördliche Abschnitt im Fokus der Verantwortlichen, berichtet. Genauer gesagt von der Briancon- bis zur Klepperstraße. Vor allem die Engstelle der Eisenbahnunterführung ist zumindest eine Herausforderung. Denn die Sanierung muss unter dem laufenden Betrieb stattfinden. Statt zwei Spuren sollen dann vier Fahrbahnen sowie Radl- und Fußwege unter den Schienen verlaufen.

Prüfungen laufen

Bereits 2002 hat die Stadt mit der Deutschen Bahn eine Vereinbarung getroffen. Die Vertreter der Grünen befürchten, dass der vierspurige Ausbau einem Beschluss des Verkehrsausschusses widerspricht. Demnach hätte ein dreispuriger Ausbau überprüft werden müssen.

Helmut Cybulska, Stadtplanungs-Dezernent, betont jedoch, dass die Vierspurigkeit immer Planungsgrundlage war. Und dennoch: Die dreispurige Lösung wurde untersucht. Denn die Leistungsfähigkeit der Kreuzungen stehe immer im Vordergrund. Gerade zu den Hauptverkehrszeiten stehen die Autofahrer im fraglichen Bereich immer wieder im Stau. Daher werde auch die schmalere Variante geprüft, auch wenn dies "keine echte Variantenprüfung" sei. 

Die Baumaßnahmen im nördlichen Teil der Kufsteiner Straße, so das Oberbayerische Volksblatt, beginnen wohl erst nach 2020. Der Grund ist, dass der Ausbau eng mit der Westtangente zusammenhängt. Aufgrund der Probleme mit dem Untergrund bei der geplanten Aicherparkbrücke, verschiebt sich der Start wohl bis mindestens 2022.

Den vollständigen Artikel lesen Sie unter ovb-online.de oder in der gedruckten Heimatzeitung. 

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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