Mehrgenerationenhaus sucht wieder Schülerpaten

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„Schülerpate Manfred Hell im Einsatz“

Rosenheim - Das Mehrgenerationenhaus sucht zum Start des neuen Schuljahrs wieder nach Menschen, die sich gerne für Kinder engagieren möchten.

Der Zusammenhang zwischen schulischer Entwicklung und sozialer Herkunft der Kinder ist Gegenstand zahlreicher Untersuchungen. Immer wieder wird festgestellt, dass nicht alle Kinder die gleichen Chancen zum Start einer erfolgreichen Schullaufbahn haben. An Ideen zur Beseitigung dieser Ungleichheiten hingegen mangelt es häufig. Nicht nur deshalb wurde das Schülerpaten-Projekt des Rosenheimer AWO-Mehrgenerationenhauses auch als „Idee für die Bildungsrepublik“ des Bundesbildungsministeriums und der Vodafone-Stiftung ausgezeichnet.

Hier leisten Ehrenamtliche einen Beitrag zum Gelingen schulischer Werdegänge. „Gerade in den ersten Klassen wird der Grundstein für späteren schulischen Erfolg oder Misserfolg gelegt“, so Klaus Schindler, Leiter des Mehrgenerationenhauses. Häufig sind jedoch Eltern aus den unterschiedlichsten Gründen nicht in der Lage, die notwendige Unterstützung für ihre Kinder zu leisten.

Die Idee der Schülerpaten setzt daher früh an: bereits in der Grundschule sollen Schüler, die durch bestehende oder sich anbahnende Leistungsmängel auffallen, gezielt in der Entwicklung von Sprachkenntnissen und dem Erwerb grundlegender Fertigkeiten unterstützt werden. Dies geschieht über ehrenamtliche Schülerpaten. In der Regel treffen sich diese einmal in der Woche mit den Kindern, um Hausaufgaben, Proben oder sonstige schulische Schwierigkeiten zu besprechen und nach Möglichkeit in Absprache mit den KlassleiterInnen zu bearbeiten. So konnte schon manche Schulkarriere positiv gestaltet werden. Kooperationspartner des Mehrgenerationenhauses ist hierbei die Grundschule in der Erlenau, die Schüler für das Projekt vorschlägt. Schulleiterin Elfriede Garnreiter freut sich sehr über das Engagement der ehrenamtlichen Paten. Die Schulleistung, aber auch das Selbstbewusstsein der Kinder können dadurch deutlich verbessert werden. Aber nicht nur die Kinder, auch die freiwillig tätigen Paten bekommen etwas zurück. Der Umgang mit den Kindern bereitet den Paten viel Freude und wenn sich das Engagement dann auch noch in besseren Noten niederschlägt, sind die Paten zu recht genauso stolz wie ihre Schüler.

Unterstützt werden die Freiwilligen durch regelmäßige Treffen, Beratung und Schulungen. Besondere Kenntnisse für die Tätigkeit als Schülerpate sind nicht notwendig. Allerdings wird ein polizeiliches Führungszeugnis gefordert. „Um unserer Sorgfaltspflicht gerecht zu werden, ist dies notwendig. Hierfür anfallende Kosten werden selbstverständlich erstattet“, so Projektleiter Klaus Schindler. Die Treffen mit den Schülern finden an der Grundschule Erlenau oder im Mehrgenerationenhaus an der Ebersberger Straße statt.

Für Interessierte gibt es weitere Informationen im Mehrgenerationenhaus unter der Telefonnummer 08031/94137421.

Pressemitteilung AWO

Quelle: rosenheim24.de

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