Forschung für den Weltmarkt

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Das Fraunhofer-Zentrum für Bautechnik wurde an der Hochschule Rosenheim eröffnet.

Rosenheim - Das hat sich Bayerns Umweltminister Marcel Huber nicht entgehen lassen: Die Eröffnung des Fraunhofer-Zentrums für Bautechnik in Rosenheim.

Im feierlichen braun-roten Dirndl kam die Oberbürgermeisterin der Stadt Rosenheim, Gabriele Bauer, am Mittwoch, 31. Juli, in die Hochschule Rosenheim. Dem Anlass gemäß, denn dort hat der Bayerische Umweltminister Dr. Marcel Huber das neue Fraunhofer-Zentrum für Bautechnik eröffnet.

Das neue Fraunhofer-Zentrum legt seinen Forschungsschwerpunkt auf den Bereich der Gebäudehülle. So werden energieeffizientes Bauens und innovative Gebäudetechnik gefördert. Das Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP, die Hochschule Rosenheim sowie das Institut für Fenstertechnik (ift Rosenheim) haben dieses Forschungszentrum in Kooperation verwirklicht. Über fünf Jahre stellte das Fraunhofer-Institut 2,5 Millionen Euro zur Verfügung, um das Projekt in Rosenheim umzusetzen.

Schrittweise sollen, mit Hilfe des Fraunhofer Instituts, Häuser saniert und Kernenergie abgeschafft werden, um ein CO²-armes Leben in Deutschland zu ermöglichen. "Unsere Nachbarländer, wie Frankreich, haben uns nur müde belächelt, als wir den Schritt zu regenerativen Energien gewagt haben. Sie waren sich dessen sicher, dass unser Vorhaben scheitern würde und schlussendlich Energie im Ausland eingekauft werden müsste", erklärt der Umweltminister. Jetzt sei es allerdings so, dass Deutschland eine Vorreiterrolle auf dem Weltmarkt im Bereich der regenerativen Energien einnehmen könnte.

Eröffnung Fraunhofer-Zentrum für Bautechnik

Mit der neuen Einrichtung ist Rosenheim nun anderen Hochschulen ein Stück voraus. Stolz präsentierten deshalb die drei großen Partner die neue Tafel des Zentrums und unterschrieben einen Kooperationsvertrag. "Der Fortschritt für Umwelt und Menschen spricht wieder mal bayerisch", betonte der Umweltminister.

Katharina Vogl

Quelle: rosenheim24.de

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